Der Umsatz ging von 99 Mrd. auf knapp 96 Mrd. Euro zurück, wie Daimler in Stuttgart mitteilte. Insgesamt sei die Zahl der verkauften Autos nahezu gleich geblieben. Jedoch hätten von der Daimler-Hauptmarke Mercedes Benz deutlich weniger Wagen verkauft werden können.

Seien 2007 noch rund 1,18 Millionen Autos von Mercedes Benz zu den Kunden gerollt, seien es im vergangenen Jahr nur rund 1,13 Millionen gewesen. Deutlich zulegen konnte hingegen der Kleinwagen smart.

Das operative Ergebnis sackte dramatisch von 8,7 Mrd. auf 2,7 Mrd. Euro ab, wie Konzernchef Dieter Zetsche erklärte. Für das laufende Jahr legte Zetsche keine konkrete Prognose vor. Der Autobauer rechnet jedoch mit erheblichen Rückgängen bei Ergebnis, Umsatz und Absatz.

Vor allem die Restbeteiligung von knapp 20 Prozent am schwer angeschlagenen US-Autobauer Chrysler hatte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von Daimler mit 3,2 Mrd. Euro belastet.

Ausserdem brach beim Herzstück Mercedes-Benz Cars der operative Gewinn um mehr als die Hälfte auf 2,1 Mrd. Euro (2007: 4,8 Mrd. Euro) ein. Im Schlussquartal verzeichnete Mercedes-Benz einen Verlust von 359 Mio. Euro.

Daimler hat bereits zehntausende Mitarbeiter in die Kurzarbeit geschickt. Mehr als 50 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stuttgarter Konzerns sind bislang betroffen. Der Autobauer hatte zum ersten Mal seit mehr als 15 Jahren zu dieser Massnahme gegriffen, um die Absatzkrise in den Griff zu bekommen.