Bataclan

Erstmals sprechen die «Eagles of Death Metal» über die Terror-Nacht

Zum ersten Mal nach den Attentaten in Paris: Eagles of Death Metal sprechen über den Angriff im Club Bataclan

Zum ersten Mal nach den Attentaten in Paris: Eagles of Death Metal sprechen über den Angriff im Club Bataclan

Sie traten im Pariser «Bataclan» auf, als die Terroristen den Club stürmten und wahllos Leute erschossen. Zum ersten Mal nach dem Attentat sprechen die Bandleader der Eagles of Death Metal über die schrecklichen Ereignisse, bei denen allein im Konzerthaus 89 Menschen getötet wurden.

Terroristen stürmten am 13. November das Konzert der «Eagles of Death Metal» im Pariser Konzertlokal Bataclan. Sie töteten 89 Menschen. Erstmals nach dem schrecklichen Attentat sprechen die Bandleader Jesse Hughes und Josh Homme über die Ereignisse.

Die amerikanische Rock-Band Eagles of Death Metal traten am Freitag den 13. November 2015 im Pariser Club Bataclan auf, als die IS-Terroristen das Lokal stürmten und wahllos Menschen erschossen.

Das schreckliche Attentat forderte 89 Menschenleben. Die Band verlor beim Massaker vier enge Bekannte und musste miterleben, wie ihre Fans regelrecht massakriert wurden.

Erstmals nach den grausamen Ereignissen sprachen die Bandleader Jesse Hughes und Josh Homme mit dem amerikanische Magazin Vice über den Terrorangriff. Hughes stand in Paris auf der Bühne, Homme begleitete die Band nicht zum Gig. Es fällt beiden sichtlich schwer über die Ereignisse zu sprechen.

Mit brüchiger Stimme erzählt Hughes, wie sich viele der Zuschauer im Backstage-Raum der Band versteckten. Die Terroristen konnten sich aber Zugang verschaffen und erschossen alle. «Ein Kind versteckte sich unter meiner Lederjacke. Er ist der einzige, der überlebte», sagt Hughes immer noch zutiefst schockiert.

Die Musiker der Band konnten sich retten, viele Zuschauer wurden aber von den IS-Terroristen hingerichtet. «Viele starben, weil sie ihre Freunde nicht zurück lassen wollten.» 

«Die Leute waren so verängstigt», erzählt Hughes. Sie hätten sich teilweise tot gestellt, viele der Konzertbesucher hätten sich heldenhaft vor ihre Freunde und Liebsten gestellt, um sie vor den Kugeln zu schützen.

Das Interview wird nächste Woche auf vice.com zu sehen sein. (zam)

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