Für Spannung sorgte auch ein Kartenspiel, bei dem die Bärin mitspielte. Bei dem chinesischen Spiel Zhua Zhou zeigt die erste gezogene Karte die künftige Berufung für Kleinkinder. Yuan Zais erste Karte zeigte einen Maler.

Die Pandabärin kam am 6. Juli vergangenen Jahres nach einer künstlichen Befruchtung zur Welt. Ihre Eltern Yuan Yuan und Tuan Tuan konnten auf natürlichem Weg keinen Nachwuchs zeugen - Pandas gelten allgemein als Sexmuffel.

Seit Januar wird Yuan Zai der Öffentlichkeit präsentiert. Seitdem haben 2,4 Millionen Menschen den Zoo in Taipeh besucht, ein Anstieg von 50 Prozent.

Weltweit leben nur noch 1600 Pandas in der Wildnis, die meisten davon in der chinesischen Provinz Sichuan. 300 weitere der schwarz-weissen Bären leben in Gefangenschaft.