Rudolf Schnyder

Im Juni 2009 bewilligte die Gemeindeversammlung 100 000 Franken für Laptops in Primarschule und Kindergarten. Als erste Tranche werden nun neun Laptops für die Lehrkräfte angeschafft, bis im Sommer 2010 soll die Schule ganz ausgerüstet sein. Peter Dietschi Präsident der Fachkommission Schule, empfahl in deren Namen dem Gemeinderat, Laptops IBM-Lenovo von der Firma Trade UP anzuschaffen. «Budgetiert haben wir pro Laptop rund 1600 Franken, der Typ Lenovo kommt inklusive Installationen günstiger zu stehen», bilanzierte Dietschi. Der Rat beschloss einstimmig, im Oktober neun Laptops für total 12 239 Franken anzuschaffen und erteilte der Fachkommission Schule die Kompetenz, im Sommer 2010 weitere 20 Geräte anzuschaffen.

Wie weiter nach Ruedi Berger?

Zuerst mündlich und nun auch schriftlich hat Ruedi Berger auf Ende des laufenden Schuljahres 2009/10 seine Kündigung als Schulleiter eingereicht (wir berichteten). Er wird weiterhin als Lehrer der 5./6. Klasse in Laupersdorf tätig sein. Als Gründe nannte er die Doppelbelastung Klassenlehrer und Schulleiter, seinen Qualitätsanspruch an die Arbeit und die Ressourcenknappheit. Der Gemeinderat nahm die Demission mit Bedauern entgegen. Ruedi Berger gilt als sehr fachkompetent und amtete während 16 Jahren als Schulvorsteher beziehungsweise Schulleiter und führte die Primarschule und den Kindergarten zur Zertifizierung als Geleitete Schule im Normalbetrieb. «Ruedi Berger hinterlässt eine hervorragend funktionierende Schule», betonte Peter Dietschi, Präsident der Fachkommission Schule. Für die Wahl eines Nachfolgers oder einer Nachfolgerin ist der Gemeinderat zuständig. Dieter Bruttel, FdP, forderte, dass die Fachkommission bis Ende November dem Gemeinderat Varianten präsentiert, wie es bezüglich Schulleitung weitergehen könnte wie beispielsweise weiterhin im Alleingang oder mit einer gemeinsamen Schulleitung mit anderen Gemeinden. Der Gemeinderat befürwortete dieses Vorgehen.

Wohnhaus nicht gefährdet

Nördlich der «Fraichlen» wurde im Wald unterhalb der Ramsflue Steinschlag beobachtet. Die Firma Geotest untersuchte dieses Gebiet geologisch und kommt nun zum Schlussfazit, dass das Wohnhaus in der «Fraichlen» vom Steinschlag nicht gefährdet ist. Beim Wanderweg nördlich der «Fraichlen» werden nun durch die Gemeindearbeiter Steinschlag - Gefährdungstafeln aufgestellt. Zudem wird die Juraweg - Informationstafel in diesem Gebiet versetzt. Die Kosten für die geologische Untersuchung betragen rund 5000 Franken, wobei diese subventioniert sind. Die Gemeinde ist auch nicht haftbar, falls ein Steinschlag einmal eintrifft.

Siloschnecke wird ersetzt

Im vergangenen Winter stand die Siloschnecke des Holzschnitzel-Silos beim Gemeindezentrum etwa alle vier bis sechs Wochen still und mussten dann mühsam von Hand freigelegt werden. Der Gemeinderat beschloss nun, die 23 Jahre alte Siloschnecke während den Herbstferien austauschen zu lassen. Die Firma Müller, Holzfeuerungen, Balsthal, wird diesen Austausch vornehmen und es ist mit Kosten von rund 9700 Franken zu rechnen. Diese Kosten sollten im Budgetposten «Heizung», mit 60 000 Franken veranschlagt, Platz finden. Die effektiven Heizkosten betragen rund 50 000 Franken. Martin Eggenschwiler, CVP, regte an, ein Alarmsystem einzurichten, falls die Heizung einmal aussteige, denn nebst den öffentlichen Gebäuden seien auch Private angeschlossen.

Im Weitern wählte der Gemeinderat Roland Ambühl, SVP, neu als Delegierten der Gemeinde Laupersdorf des Vereins Region Thal für die Amtsperiode 2009/2013.