Das sind demnach deutlich mehr als am Vortag, als die Löschtrupps Feuer auf einer Fläche von 400 Hektar löschten. Dennoch lodern immer noch 160 Waldbrände, die meisten in den Regionen Irkutsk und Krasnojarsk.

Die Feuer haben laut der Forstverwaltung mittlerweile eine Fläche von mehr als drei Millionen Hektar zerstört. Bei den Löscharbeiten in der auch für das Weltklima wichtigen Taiga hilft seit Donnerstag auch das russische Militär. Es habe mit seinen Flugzeugen und Helikoptern verhindert, dass sich mehrere grosse Brände weiter ausbreiteten, schrieb die Tageszeitung "Iswestija" unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.

Die Menschen leiden unter den Auswirkungen der Brände. Über Hunderten Ortschaften und einigen Städten liegt gesundheitsschädlicher Rauch. Nach Berichten lokaler Medien klagen die Menschen verstärkt über Atembeschwerden, Kopfschmerzen und Übelkeit.