Grossbrand

Ermittlung der Brandursache im Herisauer Grossbrand hat begonnen

Herisau: Dachstock stand in Vollbrand

Herisau: Dachstock stand in Vollbrand

Die Ursache des Grossbrands im historischen Teil des Ausserrhoder Hauptorts Herisau vom Dienstagnachmittag ist noch ungeklärt; der kriminaltechnische Dienst hat seine Arbeit aufgenommen. 35 Personen konnten nicht in ihren Wohnungen schlafen.

Die Hälfte von ihnen konnte bei Freunden und Verwandten die Nacht verbringen, die andere Hälfte wurde in einer Notunterkunft der Gemeinde untergebracht, wie Willi Moesch, Sprecher der Ausserhoder Kantonspolizei, am Morgen nach dem Brand gegenüber der SDA sagte.

Entgegen einer frühen ersten Schätzung vom Dienstagabend mussten nicht 50, sondern 35 Personen aus den vier brennenden Häusern in Sicherheit gebracht werden. Sie wurden von Fachleuten betreut.

Der Brand war kurz vor 15 Uhr im Keller eines fünfstöckigen Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Sofort war die Feuerwehr Herisau und ein Teil der Feuerwehr Gossau SG vor Ort. Die Einsatzkräfte versuchten vergeblich, ein Übergreifen der Flammen auf die in einer Kette stehenden alten Nachbarhäuser im Dorfzentrum zu verhindern.

Über den Dachstock schlugen die Flammen auf drei weitere Häuser über. Die Feuerwehren von Waldstatt, Schwellbrunn und der Stadt St. Gallen kamen zur Unterstützung. Gegen 19 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Der Sachschaden kann nicht beziffert werden; die Millionengrenze wird er übersteigen.

Wann die evakuierten Personen wieder in ihre Häuser zurückkehren können, ist laut Moesch noch völlig ungewiss.

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