Strassenhund

«Er sah aus wie aus einem Horror-Film»: Billys erstaunliche Geschichte

«Er sah aus wie aus einem Horror-Film»: Die erstaunliche Geschichte von Billy, dem griechischen Strassenhund

Die wunderschöne Geschichte von Billys Rettung – könnte zu Tränen rühren ...

Sie fand ihn auf Facebook und wollte ihn einschläfern, doch dann wurde Billy wieder gesund. Die erstaunliche Geschichte eines griechischen Strassenhundes erzählt Valia Orfanidou in einem ergreifenden Youtube-Video. Jetzt lebt er in der Schweiz.

Eine Frau hat ihn vom Zug aus fotografiert und sein Bild auf Facebook gestellt. Dort hat ihn Tierschützerin Valia Orfanidou von der Ιlioupolis Animal Welfare Union zum ersten Mal gesehen.

Er litt an Krätze und war so ausgehungert, dass er kaum mehr gehen konnte. «Er hat ausgesehen, wie ein Wesen aus einem Horror-Film», schildert Valia Orfanidou in einem Youtube-Video die Geschichte von Billy, dem griechischen Strassenhund.

Ein würdevoller Tod

Für die Athenerin war die Mission klar: Sie wollte den Hund finden. Um ihm einen «würdevollen Tod» zu ermöglichen. Es gelang ihr, den Hund aufzuspüren und zum Tierarzt zu bringen. Doch dieser wollte den Hund nicht einschläfern. Er untersuchte ihn und schickte Hund und Helferin nachhause.

Dort bekam Billy einen Platz in einer Badezimmerecke. Von der er sich in der ersten Zeit nur zum Fressen wegbewegte. Doch nach zehn Tagen kamen erste Spaziergänge auf der Terrasse dazu. Billy kam langsam zu Kräften. «Als er zum ersten Mal mit seinem Schwanz wedelte, wurde mir warm ums Herz», so Orfanidou.

Nicht mehr wiederzuerkennen

Nur zwei Monate dauerte es, bis aus Billy wieder ein gesunder und zufriedener Hund wurde. «Als wir dann zurückblickten, wirkte es plötzlich lächerlich, dass wir ihn einschläfern lassen wollten», erzählt seine Retterin.

Orfanidou dokumentierte Billys Geschichte auf Facebook und bekam viele Kommentare von Usern, die ihr vorwarfen, dass es sich nicht um denselben Hund handle.

Eine Anfrage aus der Schweiz

Und dann kam aus rund 2000 Kilometern Entfernung auch eine Adoptionsanfrage. Eine Griechin, die in der Schweiz lebt und seine Geschichte auf Facebook verfolgt hatte, wollte Billy ein neues Zuhause gehen.

«Ihn am Flughafen zu verabschieden, war etwas vom Schwierigsten, das ich in meinem Leben bisher tun musste – ich kam nachhause und habe nur noch geweint», so Valia Orfanidou.

Doch Valia und Billy blieben seither in Kontakt. Sie erhält regelmässig Fotos und Videos aus seinem neuen Leben in der Schweiz. «Ich vermisse ihn – aber es tut so gut zu sehen, dass er endlich dort ist, wo er hingehört.»  (smo)

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