Vulkanausbruch

Entspannung in der Luft - Behörden bleiben wachsam

Piloten müssen nur noch verdächtige Beobachtungen melden (Archiv)

Piloten müssen nur noch verdächtige Beobachtungen melden (Archiv)

Die Lage im Luftverkehr entspannt sich weiter. Die Asche, die sich noch in der Luft befindet, hat offenbar keine Schäden an Flugzeugen angerichtet. Dies haben die Meldungen der Fluggesellschaften ergeben, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) mitteilte.

Über dem grössten Teil von Europa hat sich die Aschewolke mittlerweile ohnehin verzogen. Sie werde derzeit nur noch in der Region rund um Island beobachtet, schreibt das BAZL in einer Mitteilung.

Aufgrund dieser Entwicklung lockert die Behörde ihre Vorschriften: Ab sofort müssen Piloten nur noch Meldung machen, wenn sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder durch eine Aschewolke geflogen sind. Seit der Aufhebung der Luftraumsperre am letzten Dienstag mussten die Schweizer Fluggesellschaften über alle Flüge rapportieren.

Das BAZL werde die Lage aber weiterhin beobachten. Nach dem Ausbruch des Vulkans am Eyjafjalla-Gletscher in Island war der Luftraum über weiten Teilen Europas Mitte April geschlossen worden. Allein die Fluggesellschaft Swiss musste 1885 Flüge streichen.

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