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Energiesparen beginnt im Kleinen

Energie: «Man kann auch mit 2000 Watt Energieverbrauch ohne Komforteinbussen leben», meint die Naturwissenschaftlerin Sabine Frommenwiler. (Bild: Philippe Wenger)

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Energie: «Man kann auch mit 2000 Watt Energieverbrauch ohne Komforteinbussen leben», meint die Naturwissenschaftlerin Sabine Frommenwiler. (Bild: Philippe Wenger)

Bei der Umsetzung der Ziele als Energiestadt ist die Stadt Dietikon auch auf die Mithilfe ihrer Mitarbeiter angewiesen. Darum wurden diese gestern in Klimaschutz unterwiesen.

Philippe Wenger

Kurz und kräftig lüften; ein Grad weniger heizen; Licht löschen; elektronische Geräte immer - auch über die Mittagspause - ganz ausschalten; saisonale und regionale Nahrungsmittel zubereiten; weniger Fleisch essen. Die Ratschläge, welche die Angestellten der Stadt Dietikon gestern für ihren Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft präsentiert bekamen, klingen nicht neu.

Dementsprechend sagte auch Silvia Lack, die den Infoanlass besuchte und am Empfang des Stadthauses arbeitet, dass sie die meisten Punkte schon beachte. Zusätzlich werde sie den CO2-Ausstosses ihres kommenden Fluges bei myclimate.org kompensieren. Auch Margrit Barbey, die sich um das Freizeitangebot der Stadt kümmert, ging mit Vorwissen an den Anlass. Der Begriff der 2000-Watt-Gesellschaft war ihr allerdings neu.

Heute verbrauchen Herr oder Frau Durchschnittsschweizer rund 6000 Watt Energie pro Person und Jahr. Zu viel, sagen Klimaexperten. Nachhaltig seien 2000 Watt.

Stand-by Atomkraftwerk

Durch die vier Mal durchgeführte Präsentation leitete die Naturwissenschaftlerin und Kommunikationsexpertin von Energie Schweiz, Sabine Frommenwiler. Sie legte den interessierten Anwesenden dar, dass es zur Klimarettung die Anstrengung jedes Einzelnen brauche.

Die Umsetzung könne im Kleinen beginnen, sagt Frommenwiler. So würde beispielsweise ein ganzes Atomkraftwerk überflüssig, schaltete jede Person in der Schweiz die Geräte auch über den bereits genannten Stand-by-Modus hinaus aus.

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