Schiffsunglück

Ende April muss sich der Costa Concordia Kapitän erneut vor Gericht verantworten

Der Unglückskapitän Francesco Schettino muss sich erneut vor Gericht verantworten. Am 28. April beginnt der Berufungsprozess. (Archivbild)

Der Unglückskapitän Francesco Schettino muss sich erneut vor Gericht verantworten. Am 28. April beginnt der Berufungsprozess. (Archivbild)

Der Unglückskapitän Francesco Schettino muss sich im Frühjahr erneut wegen der Havarie des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia vor Gericht verantworten. Der Berufungsprozess beginnt am 28. April in Florenz, wie italienische Anwälte der Nebenklage am Montag mitteilten.

Der Kapitän der Costa Concordia, Francesco Schettino, war im Februar vergangenen Jahres in erster Instanz wegen fahrlässiger Tötung zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Dagegen hatten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung Berufung eingelegt. 

Die Costa Concordia hatte im Januar 2012 vor der Mittelmeer-Insel Giglio einen Felsen gerammt und war gekentert. Insgesamt 32 der mehr als 4200 Menschen an Bord kamen dabei ums Leben.

Das Gericht in Grosseto hatte im Februar in erster Instanz entschieden, Schettino trage Verantwortung für das Unglück. Die Anklage hatte zuvor 26 Jahre Haft für den früheren Kapitän gefordert, der nach wie vor auf freiem Fuss ist. (sda)

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