Hühner

Eine Tonne Hühnerfleisch liefert Strom für vier Monate

Suppenhühner landen nur noch selten auf dem Schweizer Mittagstisch. Das ist ein Problem: Wohin nun mit den «ausgedienten» Altlegehennen? Diese werden nämlich nach 18 Monaten Frondienst ausgemustert. Eine Möglichkeit: Verarbeitung zu Strom.

An Ostern werden viele Eier gebraucht, also auch viele Legehennen. Nach 18 Monaten Arbeitseinsatz werden die Tiere aber «ausgestallt» bzw. getötet. Ein längerer Einsatz wäre nicht wirtschaftlich, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt.

Herr und Frau Schweizer essen aber nur noch selten Suppenhühner. Wohin also mit den Althennen? Neuerdings werden diese in mobilen Anlagen direkt auf dem Hof getötet. Und zwar in mit Kohlendioxid gefüllten Containern. Die Tiere werden innert Sekunden betäubt und sterben kurz danach. Danach werden die Kadaver zu Fleischsuppe verarbeitet und in Biogas umgewandelt. Pro Tonne Fleischsuppe kann rund 1300 Kilowattstunden gewonnen werden. So viel benötigt ein durchschnittlicher Haushalt für drei bis vier Monate.  (skh)

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