Bergdietikon
Eine Partymeile beim Gemeindehaus

Der Werkhof als Festbeiz, ein Marktplatz zwischen Gemeinde- und Schulhaus, ein buntes musikalisches Programm: Die Vorbereitungen aufs grosse Bergdietiker «Dorffäscht» Ende August laufen auf Hochtouren.

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Werner Weibel

Werner Weibel

Limmattaler Zeitung

Matthias Kessler

«Hier», Werner Weibels rechte Hand beschreibt eine Gerade zwischen Gemeindehaus und Sportplatz, «werden kleine Festzelte aufgestellt.» Einige Schritte weiter, mit Blick auf den Sportplatz: «Und in diesem Bereich ist der Marktplatz geplant, nichts Kommerzielles, sondern spezielle Sachen mit Bezug zur Gemeinde.»

Weibel ist Präsident des Organisationskomitees des «Dorffäschts» von Bergdietikon, das vom 28. bis 30. August rund um Gemeinde- und Schulhaus im Bernold durchgeführt wird. Der alt Gemeinderat, der auch viele Jahre in der Bergdietiker Feuerwehr mitwirkte, ist mit Spass bei der Sache. Gerade habe er den neuesten Entwurf zu den verschiedenen Veranstaltungen erstellt, sagt er und lacht.

Tagsüber ein Familienprogramm

Der Festauftakt ist für den Freitagabend um 17.45 Uhr geplant. Vorgesehen ist ein Konzert der Steelband, gefolgt von der offiziellen Eröffnung und Begrüssung im Hauptzelt auf dem roten Platz. Später werden die Beizen und Buden eröffnet, im Hauptzelt spielt Carlo Brunner, im «Salzlage», dem zur Festbeiz umfunktionierten Werkhof, musizieren die «Picadilly Six».

«Alle sind bei uns willkommen»

Der Samstag und der Sonntag, zumindest tagsüber, stehen im Zeichen der Familien. Veranstaltet werden unter anderem ein Plauschwettkampf des Sport- und des Familienvereins und eine Mini-Playback-Show am Samstag, ein Bikerrennen am Sonntag. Der Samstagabend steht im Zeichen der Musik: Im «Salzlager» spielen die Pasta Cowboys, im Hauptzelt Pop Alpin.

Bei der Zusammenstellung des Programms habe man darauf geachtet, dass es für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde etwas dabei habe, sagt Weibel. «Wir wollen einen Querschnitt durch unser Dorfleben bieten», so der OK-Präsident. Allerdings heisse das in keinster Weise, dass man nur Bergdietikerinnen und Bergdietiker auf dem Festgelände begrüssen wolle: «Wir pflegen gute und enge Beziehungen zu unseren Nachbargemeinden. Alle, die gerne feiern möchten, sind bei uns willkommen.» Er rechne übers ganze Wochenende gesehen mit insgesamt 2000 bis 3000 Besucherinnen und Besuchern - das sei aber auch vom Wetter abhängig. «Aber wir haben sowieso schönes Wetter», ist er überzeugt.

Die Gemeindeversammlung hatte im Juli 2008 einen Kredit von 69 000 Franken für die Durchführung des Fests gesprochen. Dazu kämen, so Weibel, grosszügige Sponsorenbeiträge. Die teilnehmenden Dorfvereine müssten somit keine Abgaben leisten, das Erwirtschaftete komme ihnen praktisch vollumfänglich zugute; zu entrichten seien einzig Beiträge an die Infrastruktur wie Kühlwagen, und es müssten einige Gratisessen an Sponsoren und geladene Gäste abgegeben werden. Weibel: «Eine faire und gute Lösung.»