Eine neue Heizzentrale für das Zentrum «Im Roos»

Für den Ersatz der Holzschnitzelheizung Im Roos beantragt der Gemeinderat Muri der Einwohnergemeindeversammlung einen Kredit im Betrag von 245 000 Franken. Zudem werden diverse Kreditabrechnungen und Einbürgerungen zur Genehmigung vorgelegt.

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EDDY Schambron

Das Zentrum «Im Roos» wurde 1988 mit einer Holzschnitzelfeuerung versehen. In den letzten zwei Heizperioden hat sich gezeigt, dass die gut 20-jährige Feuerung störungsanfällig geworden ist und immer wieder Reparaturarbeiten nötig waren. Es ist davon auszugehen, dass in kommenden Heizperioden der Aufwand für Reparaturen und Kon-trollen deutlich zunehmen wird, hält der Gemeinderat fest. Deshalb will er die Heizzentrale ersetzen.

Mit neuer Steuerung

Dabei, so der Gemeinderat, könne die Heizleistung einer neuen Holzschnitzelheizung von heute 360 kW auf neu 240 kW reduziert werden. Mit der Heizungserneuerung soll auch die Steuerung angepasst werden, um einen noch energieeffizienteren Betrieb zu ermöglichen. Der Einbau der neuen Heizungsanlage soll im Herbst, vor der Heizperiode 2010/2011, abgeschlossen werden.

Schulsozialarbeit vor Ausbau

Für die Schaffung eines Kompetenzentrums Schulsozialarbeit Muri ab 1. Januar 2011 verlangt der Gemeinderat einen jährlich wiederkehrenden Betrag von gut 125000 Franken. Ausserdem will der Gemeinderat das Einverständnis zum Abschluss der erforderlichen Leistungsverträge erhalten.

Die fünf benachbarten Gemeinden Aristau, Benzenschwil, Boswil, Merenschwand und Mühlau möchten in das Kompetenzzentrum einsteigen. Die Gemeinde Muri ist bereit, dieses Kompetenzzen-trum Schulsozialarbeit zu führen. Allerdings dürfen für die Gemeinde daraus keine zusätzlichen finanziellen Nettoaufwendungen entstehen. Die Zusammenarbeit wird jeweils mit einem Leistungsvertrag geregelt.

Spitex und Einbürgerungen

Zur Genehmigung vorgelegt werden auch vier Kreditabrechungen und die Leistunsvereinbarung mit der Spitex Region Muri. Gemäss Pflegegesetz sind die Gemeinden zuständig für die Sicherstellung eines bedarfsgerechten und qualitativ guten Angebotes der ambulanten Akut- und Langzeitpflege.

Neben dem Rechenschaftsbericht und der Verwaltungs- und Bestandesrechnung 2009 sind fünf Einbürgerungen und eine Verweigerung des Einbürgerungsrechtes traktandiert.