Ein Zeichen der Gemeinsamkeit

Neuer Begleiter: Fahnengotte Pia Hürbin und Fahnengötti Daniel Hollinger zeigen die neue Fahne der Zuzger Turnerschar. (Hans Zemp)

fahneZuzgen.jpg

Neuer Begleiter: Fahnengotte Pia Hürbin und Fahnengötti Daniel Hollinger zeigen die neue Fahne der Zuzger Turnerschar. (Hans Zemp)

Der Turnverein Zuzgen hat am Samstag die dritte Fahne zeit seines Bestehens eingeweiht. In einem festlichen Rahmen und im Beisein der Dorfvereine, einer Delegation des Kreisturnverbandes und der Patensektion Hellikon nahmen die Zuzger Turner einen gefälligen, in Blau gehaltenen neuen Begleiter in Empfang.

Hans Zemp

Die erste, in Olivgrün gehaltene Fahne des Turnvereins Zuzgen wurde 1913 eingeweiht, sie begleitete die Turnerschar bis 1968. Das Geld dafür wurde im Dorf in zwei Aktionen gesammelt. Die erste brachte damals 180 Franken, die zweite deren 360.

Die zweite Fahne, in Rot gehalten, musste bereits nach 15 Jahren einer Generalrevision unterzogen respektive dupliziert werden. Sie konnte aber zu Fahnenläufen an Turnfesten in letzter Zeit trotzdem nicht mehr mitgenommen werden und sei nur noch zum Archivieren geeignet, wie Turnvereinspräsident Sascha Hürbin am Samstag sagte.

Vier «F» auf blauem Grund

Gespannt warteten die zahlreichen Festbesucher deshalb auf die Entrollung der neuen, der dritten Fahne des Vereins durch Fahnengotte Pia Hürbin und Fahnengötti Daniel Hollinger. Auf blauem Grund präsentieren sich die «vier F» als Symbole des Turnens und das Gemeindewappen. Eingesegnet haben das neue, sehr gefällige Symbol der Zuzger Turnerschar die reformierte Pfarrerin Susanne Michels und der christkatholische Pfarrer Martin Machytka.

«Die Fahne symbolisiert den Zusammenhalt, sie ist ein Zeichen der Gemeinsamkeit», richtete Fahnengötti Daniel Hollinger das Wort an die Versammelten. Der Präsident des Kreisturnverbandes Fricktal, René Keller, sieht die Fahne sowohl als Begleiterin in frohen Stunden wie auch als Begleiterin auf dem letzten Weg eines Turners.

Gemeindeammann Heinz Kim registriert mit der Übernahme der neuen Fahne einen Freudentag, obwohl es eben auch Abschied zu nehmen gelte, Abschied von einem Begleiter während vieler Jahre. Präsident Sascha Hürbin durfte, wie das bei besonderen Feierlichkeiten üblich ist, von den Dorfvereinen, dem Kreisturnverband, der Gemeinde und den Ehrenmitgliedern Geschenke, die meisten davon als Bargeld, entgegennehmen.

Die Brass Band umrahmte die ganze Fahnenweihe musikalisch und gab ihr einen würdi-gen Rahmen. Mit einem feinen Nachtessen und einer Surprise-Show fand eine gediegene Fahnenweihe ihren Ausklang.

Meistgesehen

Artboard 1