Rheinfelden
Ein Tag der Langsamkeit

Durch 9 Dörfer, zweimal die Landesgrenze überquerend, dies auf einer Strecke von 32 Kilometern und das Ganze noch autofrei. Der slowUp Hochrhein war auch in diesem Jahr ein Erfolg.

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Slowup in Rheinfelden

Slowup in Rheinfelden

Aargauer Zeitung

Punkt 10 Uhr gaben Regierungsrat Alex Hürzeler und Landrat Tilmann Bollacher in Sisseln das Startzeichen. Die Strecke für den 6. slowUp Hochrhein war somit freigegeben für alle Radfahrer, Skater und Fussgänger.

Kein Platz auf dem 32 Kilometer langen Strassenstück war hingegen für den Motorverkehr. Bereits in den frühen Morgenstunden des Sonntags hatten die vielen fleissigen slowUp-Helfer die entsprechenden Abschrankungen und Wegweiser für die Umfahrungsstrecken aufgestellt.

Damit gehörte die autofreie Strasse für fast neun Stunden den slowUp-Teilnehmern. Und diese nahmen den Rundkurs voll in Beschlag. Von Beginn an war die meist flache und somit auch für Nichtsportler geeignete Rundstrecke Sisseln, Eiken, Kaisten, Laufenburg, Murg, Bad Säckingen, Stein und Münchwilen stets gut befahren und bewandert.

Entlang der Strecke sorgte das Angebot der vielen Festbeizen für das leibliche Wohl der Radfahrer, Skater, Jogger und Spaziergänger. Auch wurde das Gebotene gerne und oft angenommen.

Ausgelassene, gute Stimmung

Zufrieden zeigte sich der OK-Präsident, Gerhard Zumsteg, im Laufe des Sonntagnachmittages. Unterwegs auf dem Fahrrad, hat er sich selbst ein Bild über das Interesse am slowUp gemacht. Und das war trotz dem wechselhaften Wetter gross.

«Die Stimmung ist sehr gut. Es stört sich nicht wirklich jemand daran, dass es immer wieder leicht zu regnen beginnt. Es herrscht eine ausgelassene Atmosphäre», so der OK-Präsident. Die in genügendem Masse vorhandenen Unterstellmöglichkeiten boten auch bei Regenschauern Schutz für jene, die diesen suchten.

Angesprochen darauf, ob es vonseiten der Bevölkerung Beanstandungen gegeben habe, weil die Strecke für mehrere Stunden für den motorisierten Verkehr gesperrt worden sei, meinte Zumsteg: «Nein. Die Leute von hier haben damit kein Problem. Es sind höchstens Personen von auswärts, die sich daran stören, dass eine Strecke gesperrt beziehungsweise umfahren werden muss.»

Wiedersehen am 7. slowUp

Laut dem OK-Präsidenten haben rund 25 000 Personen am diesjährigen slowUp teilgenommen. Eine Zahl, die dem Verein slowUp Hochrhein schon heute die Motivation gibt, nächstes Jahr wieder einen slowUp am Hochrhein auf die Füsse, beziehungsweise Velo- und Skaterräder zu stellen. (sh)