Unwetter

Ein Sturm in Pakistan fordert 44 Todesopfer und über 200 Verletzte

Schwerer Regen ging in Rawalpindi im Nordwesten Pakistans nieder

Schwerer Regen ging in Rawalpindi im Nordwesten Pakistans nieder

Bei einem schweren Sturm im Nordwesten Pakistans sind 44 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 200 Menschen seien verletzt worden, darunter fast 100 Kinder, teilten die Behörden am Montag mit.

In der Stadt Peshawar und umliegenden Gebieten waren am Sonntag bei heftigem Regen und Wind dutzende Gebäude eingestürzt. Meteorologen sprachen von einem "Mini-Zyklon", dessen Winde Spitzengeschwindigkeiten von 110 Stundenkilometern erreicht hätten. An einigen Stellen stand das Wasser zwischenzeitlich einen Meter hoch.

Umgestürzte Bäume blockierten zahlreiche Strassen in der Millionenstadt und behinderten so die Rettungsarbeiten. Wie das Informationsministerium der Provinz Khyber Pakhtunkhwa mitteilte, gab es in Peshawar, der Hauptstadt der Provinz, und in den Bezirken Nowshera und Charsadda am Montag immer noch keinen Strom.

Im vergangenen Jahr waren bei starken Regenfällen in Pakistan mehr als 200 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen durch einstürzende Dächer.

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