Ein Licht in schwierigen Zeiten

Emanuel Memminger plädierte in Bergdietikon für Zusammenhalt

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Limmattaler Zeitung

An seinem ersten Arbeitstag als Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde Bergdietikon durfte Emanuel Memminger gleich die 1.-August-Rede halten. Im Festzelt auf dem Schulhausareal nahm er die Anwesenden mit auf eine Reise ins Jahr 1291.

Den Bundesbrief bezeichnete er als Symbol für den Willen der Menschen, einen «gemeinsamen Boden» zu schaffen, auf dem sie «miteinander stehen und füreinander einstehen». Um Zusammenhalt drehte sich auch die weitere Rede. Das Bild von Schweizer Cervelat und amerikanischem Steak, die nebeneinander brutzeln, diente Memminger dazu, humorvoll auf die Möglichkeit friedlichen Zusammenlebens hinzuweisen.

Und mit Hilfe eines Lampions, der erst durch die darin verborgene Kerze zum Leuchten gebracht werden kann, demonstrierte er die Notwendigkeit, besonders in schwierigen Zeiten nicht nur an das eigene, sondern auch an das Gemeinwohl zu denken. «Ein Licht sein für die Gemeinschaft - wäre das nicht eine sinnvolle Fortführung dessen, was 1291 begann?» (kas)