Die Degus von Maya Dolder leben wie im Paradies. Täglich Auslauf bis auf den Balkon, Training mit Hindernissen und Leckerli und viel Platz. Vor allem im Herzen ihrer Halterin Maya Dolder. «Ich leben für meine Tiere», sagt sie.

«Liebe auf den ersten Blick», sei es gewesen, als sie vor zehn Jahren zum ersten Mal in Kontakt kam mit den putzigen Nagern aus Chile. 

Hilfe für behinderte und heimatlose Tiere

Neun Degus teilen mittlerweile die Zweieinhalbzimmerwohnung mit Maya Dolder. Vor zwei Monaten hat sie die letzten zwei im Tierheim der Zürcher Tierschutzes adoptiert. Denn Maya Dolder hat für die Nager noch mehr übrig als die blosse Tierliebe. Sie hat auch behinderte Tiere bei sich aufgenommen – zwei blinde und ein Degu mit einem verkümmerten Bein. Ihr Traum: eine Degu-Hilfsstation, die heimatlose Tiere vermittelt.

Ein Leben ohne die Nager kann sich Maya Dolder gar nicht mehr vorstellen. «Sie geben mir sehr viel.» Und mehr noch: «Ich glaube, ich war in meinem früheren Leben selbst ein Degu.» Das ist nicht Liebe, das ist Seelenverwandtschaft. (smo)