Ein Herz für die Zürcher Elefanten

Der Zoo Zürich ist bei der Finanzierung seiner Ausbaupläne einen Schritt weitergekommen. Der Kantonsrat hat gestern Montag 9,8 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt. Das Geld ist unter anderem für die neue Elefantenanlage bestimmt.

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Limmattaler Zeitung

In einem Masterplan hat der Zoo Zürich festgelegt, wohin die Reise in den nächsten Jahren gehen soll. Im Vordergrund steht der Bau noch naturnäherer Gehege. Zwei grosse Bauvorhaben sollen bis 2020 realisiert werden: ein neuer Elefantenpark und eine Savannenanlage. Im Weiteren soll in eine nachhaltige Energieversorgung investiert werden. Hinzu kommen kleinere Projekte. Insgesamt sollen 117 Millionen Franken verbaut werden.

Mit 147 zu 6 Stimmen hat der Kantonsrat gestern einen kantonalen Beitrag von 9,8 Millionen Franken an diese Aufwendungen genehmigt - allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Stadt Zürich sich in der gleichen Höhe verpflichtet.

Kritische Voten zum Verkehr

Auch wenn das Ergebnis klar ausfiel - es gab auch zahlreiche kritische Voten. Diese betrafen vor allem den Suchverkehr, den die mit dem Auto anreisenden Zoobesucher an schönen Sonntagen verursachen. Von einem «Fleck auf der weissen Weste» des Zoos sprach zum Beispiel Andreas Erdin (GLP, Wetzikon). Julia Gerber Rüegg (SP, Wädenswil) lancierte einen Appell an die Städte Zürich und Dübendorf, vorwärts zu machen mit einem Erschliessungskonzept. Daran werde bereits hart gearbeitet, wusste Brigitta Leiser Burri (CVP, Regensdorf) zu beruhigen. (tma)

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