Ein Funke genügt: Brandgefährliches Wallis
Ein Funke genügt: Brandgefährliches Wallis

Wegen des Hitzesommers sind im Wallis offene Feuer ausdrücklich verboten. Nicht ohne Grund: Allein in den letzten Tagen hatte der Kanton mit gleich drei Waldbränden zu kämpfen.

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Im Wallis herrscht grosser Respekt vor dem heissen Wetter: Die Wälder sind derart trocken, dass der kleinste Funke ausreichen kann, um einen Brand zu entfachen.

Drei Mal kam es allein in den vergangenen Tagen so weit: Die Bäume fingen Feuer, Brände machten sich breit. Die Feuerwehr ist gefordert: «Die grösstmögliche Sünde» sei es zur Zeit, im Wald ein Feuer zu machen, sagt Dominik Brunner, Feuerwehrkommandant im Wallis.

Die ständige Gefahr sorgt für Stress bei den Feuerwehrleuten: «Man weiss weder den Tag noch die Stunde eines Alarms. Der Gedanke ist deshalb immer da.»

Geringe Gefahr im Aargau

Im Kanton Aargau darf indes weiter gebrätelt werden: Hier besteht nach wie vor kein Feuerverbot. «Meiner Erfahrung nach ist die Gefahr im Aargau nicht so heftig», meint denn auch Herr Schär, Feurwehrmann in Aarau gegenüber «a-z.ch». (mik/key)

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