Brunch 1. August

Ein authentischer Genuss

Freuen sich auf ihre Gäste am 1.-August-Brunch auf dem Lerchenhof in Rifferswil: Käthi und Ernst Steinmann. (Bild Thomas Stöckli)

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Freuen sich auf ihre Gäste am 1.-August-Brunch auf dem Lerchenhof in Rifferswil: Käthi und Ernst Steinmann. (Bild Thomas Stöckli)

Am 1. August öffnen Bauernhöfe ihre Türen und laden die Bevölkerung zum traditionellen Brunch ein. Auch sechs Bauernfamilien aus dem Säuliamt bieten zwischen 9 und 13 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.

Von Thomas Stöckli

Bereits zum 17. Mal bieten am Nationalfeiertag rund 420 Bauernhöfe aus der ganzen Schweiz für 20 bis 35 Franken ein reichhaltiges Frühstück an. Die Gäste kommen in den Genuss von Spezialitäten ihres jeweiligen Gastgebers und der Region - ofenfrisches Bauernbrot, hausgemachte Konfitüre, Obst direkt ab Baum und viele weitere Leckereien.

Mitten in der Nacht Zöpfe flechten

Bereits 1993 und 1994 haben Käthi und Ernst Steinmann zum 1.-August-Brunch auf ihren Lerchenhof geladen. «Ich habe damals alles selber gemacht und war noch nicht gut eingerichtet», erinnert sich Käthi Steinmann. Am Fest zum 10-Jahre-Jubiläum ihres Hoflädeli ging dank eigener Backstube vieles leichter als damals und die Familie Steinmann beschloss, wieder einen Brunch auszurichten. «Wir haben eine Aufgabenteilung: mein Mann organisiert und ich produziere», erklärt Käthi Steinmann. Am Vorabend wird sie den Zopfteig vorbereiten, dann mitten in der Nacht aufstehen und flechten, damit ihre Gäste am Morgen frischen Zopf haben. Die Gastwirtschaft auf dem Lerchenhof ist übrigens fest in Familienhand: Als Helfer amten die Kinder, deren Partner und die Mutter von Ernst Steinmann.

Landwirtschaft hautnah erleben

Die selber gemachten Brote und Zöpfe sind ein Schwerpunkt beim Brunch auf dem Lerchenhof. Im Lädeli findet man 10 bis 15 Sorten, am Brunch beschränkt sich Käthi Steinmann nebst Zopf auf Bauern-, Haus- und Sauerteigbrot. Dazu kommen eigene Confitüren sowie zugekaufte Fleisch- und Käseplatten.

«Wir wollen den Leuten die Landwirtschaft näher bringen», betonen Steinmanns. In einer von Einsamkeit und Isolation geprägten Zeit setzen sie dabei auf persönlichen Kontakt und Gespräche - im Hoflädeli wie auch am Brunch. Neben Speis und Trank bietet der 1.-August-Brunch den Besuchern auch die Möglichkeit, mit den Gastgeberfamilien das Gespräch zu suchen und die Landwirtschaft hautnah zu erleben. Je nach Hof können Kinder und Eltern direkt vor Ort sehen, wie die Kühe, Hühner und Bienen leben, denen die Milch, die Eier und der Honig auf dem Frühstückstisch zu verdanken sind.

Anmeldung notwendig

Die Platzzahl auf den Höfen ist beschränkt. Deshalb ist eine Anmeldung bis 30. Juli direkt bei den Bauernfamilien erforderlich. Weitere Informationen zum Brunch finden sich unter www.brunch.ch oder direkt bei den Ämtler Gastgebern.

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