Auenschutz

Dynamische Flussaue wird jetzt konkret

Der historische Damm in Rupperswil muss dem Auenschutzpark weichen (me)

Aare bei Rupperswil

Der historische Damm in Rupperswil muss dem Auenschutzpark weichen (me)

Das Baugesuch für das Auenschutzprojekt an der Aare liegt in Rupperswil, Auenstein und im Baudepartement auf.

Auf der Rupperswiler Seite der Aare soll bis 2011 ein dynamischer Flusslauf anstelle der monotonen Aare, ein 1,6 Kilometer langer Seitenarm und ein 36 Hektaren grosser Auenwald entstehen. Jetzt geht das Projekt in die entscheidende Phase. Seit Dienstag, 7. April, können die Projektpläne in den Gemeindekanzleien von Rupperswil, Auenstein sowie im Departement Bau, Verkehr und Umwelt im Buchenhof in Aarau eingesehen werden, und zwar noch bis zum 6. Mai.

An einer Informationsveranstaltung Ende Februar wurde in Auenstein das Projekt der Bevölkerung gegenüber erläutert. Seither habe sich nichts Wesentliches geändert, sagt Auensteins Gemeindeschreiber Jürg Lanz gegenüber der AZ auf Anfrage. Das Anliegen der Gemeinde Auenstein, dass der geplante Steg von der Rupperswiler Seite her auf die Insel gleich auf die Auensteiner Seite verlängert werde, sei in die Pläne aufgenommen worden, nur die Finanzierung sei noch nicht gesichert.

Die Wanderer werden auf die Insel umgeleitet, weil der bestehende Weg auf dem historischen Damm aus dem Jahr 1870 nicht erhalten werden kann. Der wird nämlich abgerissen. Dem Projekt zum Opfer fällt auch der Rupperswiler Fussballplatz im Schachen, für den Ersatz im Stockhard gebaut wird. (heh)

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