Die Mitarbeiter seien bewusstlos aufgefunden und ins Spital gebracht worden, wo ihr Tod festgestellt wurde. Im Atomkraftwerk Gori im Südosten habe zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer atomaren Verseuchung bestanden, erklärte KHNP.

"Es gab keine radioaktive Strahlung, auch wenn wir das Stickstoffleck noch finden müssen", sagte ein Unternehmenssprecher. Die anderen Reaktoren in Gori arbeiteten normal und es gebe keine Verbindung zu dem jüngsten Hacker-Angriff.

In der vergangenen Woche waren Baupläne und Betriebsanleitungen für Gori und ein anderes Kernkraftwerk auf Twitter veröffentlicht worden. Auch tauchten persönliche Informationen von einigen der 10'000 KHNP-Mitarbeiter im Internet auf.

Die Daten über die Kraftwerke waren nach Betreiberangaben aber nicht sensibel, auch habe keine Gefahr bestanden, die Hacker könnten den Betrieb der Atomanlagen manipulieren. Dessen ungeachtet nahmen die Behörden den Vorfall zum Anlass für erhöhte Wachsamkeit.