Gran Canaria
Drei der 16 verletzten Passagiere sind noch nicht transportfähig

Die Vorbereitungen für den Heimflug der beim Busunglück auf Gran Canaria verletzten Personen sind im Gange. Die ersten drei sollen am Dienstagnachmittag in die Schweiz geflogen werden. Drei der 16 Personen sind derzeit aber noch nicht transportfähig.

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Mit einem solchen TCS Ambulanzflugzeug werden die Verletzten in die Schweiz geflogen (Archiv)

Mit einem solchen TCS Ambulanzflugzeug werden die Verletzten in die Schweiz geflogen (Archiv)

tcs

Das Care Team der Rega kümmere sich seit seiner Ankunft auf Gran Canaria in der Nacht auf Dienstag um die Verletzten, teilte Baumeler Reisen am Dienstagmorgen mit.

Laut TCS wird ein Ambulanzflugzeug am Dienstagnachmittag die ersten drei verunglückten Personen in die Schweiz ausfliegen.

Rund die Hälfte der Unfallopfer seien Begünstigte des ETI-Schutzbriefs.

«Das Care Team des TCS wird vor Ort bleiben, um die weiteren Einsätze zu organisieren», so der TCS. In der kommenden Nacht werde das TCS-Flugzeug erneut auf der Insel landen.

TCS und Rega koordinieren die Betreuung vor Ort.

«Wir sind froh, die Verletzten auf Gran Canaria in guten Händen zu wissen. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen», wird Michael Mettler, der Chef von Baumeler Reisen, in der Mitteilung zitiert. Die Unfallursache sei nach wie vor noch nicht geklärt.

Problem mit Bremsen?

Nach Angaben der spanischen Behörden könnte das Busunglück möglicherweise auf ein Problem mit den Bremsen zurückzuführen sein, wie ein Polizist der Gemeinde Ingenio am Dienstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Diese Vermutung haben bereits diverse spanische Medien geäussert.

An Bord des verunglückten Minibusses befanden sich 17 Schweizerinnen und Schweizer sowie ein Fahrer. Der Bus verunfallte am Montagvormittag bei der Ortschaft Ingenio. Dabei starb laut Angaben der spanischen Polizei ein Mann. 14 Personen wurden schwer verletzt, 3 weitere wurden leicht verletzt.

Der Reiseveranstalter und die Rega machten keine genaueren Angaben zum Zustand der Verletzten.

«Der Bus war neu», liess die Reiseagentur in ihrer Pressemitteilung verlauten.
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Die Einsatzkräfte rückten auch mit zwei Helikoptern an.
Schweizer Reisebus verünglückt auf Gran Canaria - Ein Toter und mehrere Schwerverletzte
Der Bus wurde total zerstört.
Spanische Medien sprechen von «Bremsversagen» als Unfallursache.
Mittlerweile ist von zwölf Schwerverletzten die Rede.
Die Unfallursache ist bis jetzt unklar.
Der Unfall ereignete sich am Montagmorgen gegen 10.20 Uhr.
Der Mann verstarb noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte.
Der Minibus ist einen Abhang hinunter gestürzt.

«Der Bus war neu», liess die Reiseagentur in ihrer Pressemitteilung verlauten.

Keystone

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