Bergunfall

Drei Alpinisten im Wallis tödlich verunglückt

Zwei Bergsteiger stürzten aus noch unbekannten Gründen am Liskamm bei Zermatt 900 Meter in die Tiefe und starben.

Der rote Pfeil markiert den Sturz der beiden Alponisten

Zwei Bergsteiger stürzten aus noch unbekannten Gründen am Liskamm bei Zermatt 900 Meter in die Tiefe und starben.

Bei Zermatt am Liskamm sind am Montagmorgen zwei italienische Alpinisten ums Leben gekommen. Bereits am Sonntag starb ein französischer Bergsteiger an der Grande Dent de Veisivi in der Nähe von Evolène VS, wie die Walliser Kantonspolizei am Montag mitteilte

Die zwei am Montag verunglückten Bergsteiger hatten am Morgen die Capanna Gnifetti (Italien) verlassen, um den Liskamm zu besteigen. Nach ersten Ermittlungen hätten sich die beiden Männer gegen 8.45 Uhr auf knapp 4500 Meter über Meer befunden, als sie 900 Meter in die Nordflanke des Liskamm stürzten, heisst es weiter.

Beide Männer waren angeseilt. Zur Absturzursache hat das zuständige Untersuchungsrichteramt Oberwallis eine Untersuchung eingeleitet.

Ein ebenfalls tödlicher Bergunfall ereignete sich am Sonntag. Ein 51-jähriger Franzose bestieg im Alleingang die Grande Dent de Veisivi in der Nähe von Evolène VS. Für den Abstieg entschied sich der Mann für eine andere Route. Gegen 12.30 Uhr stürzte er aus noch unbekannten Gründen ab und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

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