Dividenden der grössten Ausschütter um ein Viertel geschrumpft

Figuriert nicht mehr auf Liste der 30

Figuriert nicht mehr auf Liste der 30

Die Wirtschaftskrise hat auch in der Schweiz den Dividendenstrom erheblich ausgedünnt. Gemäss einer Erhebung der Zeitung «Finanz und Wirtschaft» schütten die 30 grössten Dividendenzahler für 2008 noch rund 22,4 Mrd. Fr. aus, 26 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der Rückgang sei grösstenteils auf die geringere Ausschüttung der Grossbank Credit Suisse (-96 Prozent auf noch 111 Mio. Franken) und der Versicherung Zurich (-43 Prozent auf 1,4 Mrd. Franken) zurückzuführen, schreibt die Zeitung.

Nicht mehr auf der Liste der 30 Unternehmen mit dem grössten Dividendenzahlungen ist die Rückversicherung Swiss Re, deren Entrichtung im Zuge der argen Probleme von 1,3 Mrd. auf 34 Mio. Fr. zusammengestrichen wurde.

Die Grossbank UBS war bereits im Vorjahr ausgeschieden, weil sie angesichts der Verluste als einzige der Grossen bereits auf eine Barausschüttung verzichtete.

Stabilisierend wirken hingegen auch für das vergangene Jahr die Ausschüttungen von Nestlé (+11 Prozent), Novartis (+17 Prozent) und Roche (+8 Prozent). Dieses Trio liegt mit Auszahlungen von 5,1 Milliarden, 4,7 Milliarden und 4,3 Mrd. Fr. an der Spitze.

Von den grossen Dividendenzahlern fehlen noch die Ausschüttungsanträge von Richemont, Bâloise, Helvetia und Banque Privée E. Rothschild. Doch am Gesamtbild wird dies laut der Zeitung wenig ändern.

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