Das zwölf Meter lange Skelett des Pflanzenfressers Diplodocus mit seinem charakteristischen langen Hals und Schwanz war zuvor auf 450'000 bis 500'000 Euro geschätzt worden. Das nur knapp vier Meter lange Knochengerüst des fleischfressenden Allosaurus war auf bis zu 650'000 Euro taxiert worden.

Neben reichen Europäern und Amerikanern zielen die Auktionshäuser mit naturkundlichen Objekten inzwischen vor allem auf Kunden aus China ab. Sie seien für ihre Museen oder privaten Sammlungen auf der Suche nach aussergewöhnlichen Stücken, sagte Iacopo Briano vom Auktionshaus Binoche et Giquello, das die Saurier zusammen mit einer Reihe von Fossilien veräusserte.

Im Vorfeld hatte es auch Kritik an der Versteigerung gegeben. "Das sind völlig absurde Preise", sagte der Paläontologe Ronan Allain vom Naturkundemuseum in Paris. "Es geht nur noch um Luxus und nicht um normale Leute", klagt der Forscher, der mehrere Bücher zu Dinosauriern veröffentlicht hat.