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Dietikon als Skigebiet

Skilift in Dietikon

Skilift in Dietikon

Sechs Tage konnte man in Dietikon auf die Piste. An Spitzentagen fuhren in Dietikon über 60 Kinder Ski. Doch der «Skiort» muss sich langsam aber sicher von seinem Status verabschieden.

Sidonia Küpfer

«Grundsätzlich bin ich zufrieden», sagt Armin Strässle, Leiter der Abteilung Jugend und Freizeit der Stadt Dietikon. An sechs Tagen im Februar konnte der Skilift bei der Hundshütte an der Weinbergstrasse bis jetzt in Betrieb genommen werden. Traditionell sei der erste Tag gratis, deshalb könne er nicht sagen, wie viele Wintersportler an diesem Tag den Lift benutzten, erklärt Strässle. An den übrigen fünf Tagen kauften 215 Kinder und 44 Erwachsene eine Tageskarte. Das mache einen Durchschnitt von etwa 43 Kindern und 9 Erwachsenen pro Tag.

Mittlerweile zeigt sich das Wetter wieder von seiner frühlingshafteren Seite. Die Stadt wäre aber für einen neuerlichen Wintereinbruch gerüstet. So habe man die Seile zwar wieder eingeholt, aber die Infrastruktur bleibe noch einige Zeit, damit man im Falle von neuerlichem Schneefall schnell wieder betriebsbereit wäre: «Ich bin auch dafür, so schnell als möglich loslegen zu können», erklärt Strässle. Allerdings brauche es für den Betrieb des Skiliftes doch einiges an Schnee: Vor allem sei ein guter Unterboden nötig. Dabei leisteten die Schlittler in der Regel gute Vorarbeit: Sie drückten den Schnee an den Boden und sorgten dadurch für eine gute Unterlage. Wenn es dann noch Neuschnee gebe, sei die Piste perfekt, so Strässle.

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