Dietiker Stadtrat erarbeitet Gegenvorschlag

Dietiker Stadtrat erarbeitet Gegenvorschlag

Dietiker Stadtrat erarbeitet Gegenvorschlag

Die Ziele der als gültig erklärten Initiative «Umweltschutz konkret» von EVP und Grünen will der Stadtrat nun parallel mit den Zielen für die Nachprüfung des Labels Energiestadt verbinden.

Lorena Sauter

Die von der Dietiker EVP und den Grünen im Januar eingereichte Volksinitiative «Umweltschutz konkret» ist vom Stadtrat als gültig erklärt worden. Nun hat der Stadtrat beschlossen, dem Gemeinderat bis im Mai 2011 einen Gegenvorschlag zu unterbreiten.

Die Initiative «Umweltschutz konkret», die von 580Personen unterschrieben wurde, fordert die Stadt unter anderem zu einem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen auf.

Wie Samuel Spahn, Präsident des Initiativkomitees, Anfang Jahr bekannt gab, fand die Initiative gerade bei älteren Personen grossen Anklang. Die Initiative orientiert sich an der 2000-Watt-Gesellschaft. Primäres Ziel ist es, den Energieverbrauch auf 2000Watt Dauerleistung pro Einwohner zu senken.

Energiestadt Dietikon

Wie der Stadtrat in einer Mitteilung schreibt, will er die Ziele der Initiative nun mit den neuen Energiezielen für die Nachprüfung des Energielabels Energiestadt im Jahr 2011 verbinden. Dietikon ist bereits seit 2003 Energiestadt – eine Auszeichnung für Gemeinden, die eine nachhaltige Energiepolitik vorleben.

Neue Zielsetzungen

Für die Neubewertung hat die Stadt bereits notwendige Schritte geplant. Dies sind etwa die Neubewertung der Energieaktivitäten und neue Zielsetzungen wie beispielsweise den Gold Award – die Auszeichnung für die Besten der Besten.

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