Altersheim
«Dieses Haus darf man zeigen»

Stolz präsentiert Heimleiter René Bernhard am Jubiläum das Regionale Altersheim Unteres Aaretal in Döttingen.

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Aargauer Zeitung

Rauschendes Fest im Regionalen Altersheim Unteres Aaretal in Döttingen: Mit den Pensionären, den Gästen sowie mit der Bevölkerung ist am Samstag das 25-Jahr-Jubiläum gefeiert worden.
Bei ihrer Begrüssung wünschten die Redner einen angenehmen und unterhaltsamen Tag. Einen solchen verbrachten die vielen Besucher dann auch im zentral gelegenen Haus zwischen Hauptstrasse und Aareufer - bei strahlendem Sonnenschein, wohlverstanden. Egal, welchen Geschmacks: Mit einem reichhaltigen Buffet sowie mit Musik war für das Wohl aller gesorgt. Bei Führungen konnte für einmal ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden. Unermüdlich im Einsatz standen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nach wie vor in gutem Zustand

Das Alter mache Angst, meinte Ueli Bugmann, Präsident des Heimvorstandes, in seiner Ansprache. Aber: «Wer heute das AHV-Alter erreicht, ist noch nicht alt», hielt Bugmann fest. Von Ruhestand könne keine Rede sein, das Klischee vom alten Menschen als bedürftigem Hilfeempfänger stimme nicht mehr. Die heutigen Pensionäre seien oft selbstständig und gesund.

Das Regionale Altersheim Unteres Aaretal sei ein gutes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen vier Gemeinden funktioniere, fuhr der Präsident des Heimvorstandes fort. Er wies darauf hin, dass der Betrieb seit der Eröffnung selbsttragend ist. «Mit unserer Tarifpolitik müssen wir uns nicht verstecken», sagte Bugmann. Die Leistungen würden zu einem fairen Preis erbracht. Das Haus sei mit grosser Weitsicht geplant worden und befinde sich nach wie vor in einem sehr guten Zustand.
Das Altersheim sei in den letzten Jahren immer mehr zu einem Pflegeheim geworden, ging Bugmann auf die Entwicklung ein. Der Gemeinderat Döttingen sei guten Mutes, die Kaufverhandlungen für die Nachbarparzelle zum Abschluss zu bringen. Dann könne die Erweiterung in Angriff genommen werden. Denn: «Mit einer Erweiterung hätten wir mehr Möglichkeiten.»

Geld für ein Kunstwerk

Diesen Ausführungen stimmte Heimleiter René Bernhard zu. Die Pflegebedürftigkeit der Bewohner habe stark zugenommen. «Es muss etwas passieren, damit wir unseren Auftrag auch in Zukunft erfüllen können», sagte Bernhard. Es sei, so betonte der Heimleiter, eine Freude, im Altersheim zu arbeiten. «Dieses Haus darf man zeigen.» Der Vorstand kenne seine Verantwortung und nehme diese auch wahr.

Bevor es zum Apéro und zum Mittagessen ging, durften Bernhard und Bugmann vom Döttinger Gemeinderat Mike Spannagel einen Check in Empfang nehmen. Mit diesem ermöglichen die vier Verbandsgemeinden die Anschaffung einer Skulptur. Das Kunstwerk wird laut Heimleiter Bernhard einen Platz auf der Wiese vor der Terrasse erhalten. (mhu)