New York
Dieser Bulle kämpfte erfolgreich für ein zweites Leben – und doch konnte er es nicht antreten

So lebendig sehen die New Yorker ihre Burger selten. Auf seiner Flucht vor dem Schlachthaus lieferte sich ein Stier eine wilde Jagd mit der Polizei durch Queens. Er hätte eine zweite Chance bekommen – hätte.

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Er trabte durch die Strassen, dribbelte Polizeiautos aus, trottete durch Vorgärten. Zwei Stunden lang verfolgte die Polizei im New Yorker Stadtteil Queens einen ausgebüxten Bullen. Er hätte geschlachtet werden sollen, aber das wollte er so gar nicht.

Seine Verfolger schossen mit Beruhigungsspritzen auf ihn, die ihm schliesslich aus dem Fell hingen. Selbst dann trabte er noch weiter und weiter. Bis er dann doch schwer keuchend in einem Garten eingekesselt wurde.

Für die Bewohner des Viertels Jamaica ein aufsehenerregendes Spektakel. Dementsprechend viele Videos gibt es im Netz. «Ich stand in Angesicht zu Angesicht mit ihm», erzählt etwa ein Mann aufgeregt dem TV-Sender «CNN».

Die Geschichte, die sich am Dienstag ereignet hat, hätte mit einem Happy End enden können. Der Stier hätte ein Plätzchen bei einer Tierschutzorganisation bekommen. Hätte. Denn er starb noch auf dem Weg dort hin und verpasste trotz – oder vielleicht gerade wegen – des harten Kampfs die Chance auf ein zweites Leben. (smo)

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