Die meisten Kirchturm-, Schul- und Bahnhofsuhren sowie Lichtsignalanlagen werden heute funkgesteuert synchronisiert, stellen also automatisch um.

Auf den Bahnbetrieb hat die 25. Stunde des Sonntags Auswirkungen. Internationale Züge müssen in einem Bahnhof warten, bis die überzählige Stunde vorbei ist, wie ein SBB-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

In der Region Zürich werden die S-Bahn-Nachtzüge und Nachtbusse während der Zeitumstellung doppelt geführt. Zusätzliches Personal werde dafür nicht gebraucht, sagte eine ZVV-Sprecherin. Doch die Schichtzeiten müssten angepasst werden.

Kennzeichnung mit A und B

Konkrete Spuren hinterlässt die Umstellungsstunde in den Geburtenregistern: Kommt ein Kind am Sonntag (30. Oktober) um 02.25 Uhr mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) zur Welt, wird die Geburtszeit mit 02.25A vermerkt.

Ein eine Stunde später - nach der Umstellung auf die Winterzeit (mitteleuropäische Zeit, MEZ) - geborenes Kind wird mit der Geburtszeit 02.25B eingetragen. Diese Kennzeichnung der doppelt erscheinenden Stunde ist in der Sommerzeitverordnung aus dem Jahr 1984 festgehalten.

2012 dauert die Sommerzeit vom 25. März bis zum 28. Oktober, vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober.