Pik Lenin

Die Pik-Lenin-Expedition

Der Gipfel des 7134 Meter hohen Pik Lenin ist das Ziel der Expedition.  (Foto: K. Kobler)

Pik Lenin

Der Gipfel des 7134 Meter hohen Pik Lenin ist das Ziel der Expedition. (Foto: K. Kobler)

Unter der Leitung von Sportmediziner Urs Hefti wollen Expeditionsteilnehmer aus der ganzen Schweiz vom 25. Juli bis zum 16. August auf den 7134 Meter hohen Pik Lenin steigen und mit wichtigen Erkenntnissen über die Veränderung des Stoffwechsels in grosser Höhe zurückkehren.

Die Forscher Andreas Huber und Jacqueline Pichler möchten mit diesem Projekt dazu beitragen, weitere Rätsel um die bei Bergsteigern gefürchtete Höhenkrankheit zu lüften. Der ärztliche Direktor des Kantonsspitals Aarau und die Höhenmedizinerin möchten herausfinden, ob der gezielte Einsatz von Vitaminen dem Körper hilft, sich an die grosse Höhe zu gewöhnen.

Dafür werden die 24 Testpersonen wahllos in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe wird bereits einige Wochen vor der Abreise nach Kirgistan und während des Aufstiegs Vitamintabletten einnehmen. Die andere Gruppe Placebo-Medikamente ohne Wirkstoffe.

Um die Wirkung der Nahrungsergänzungen zu überprüfen, werden der körperliche Zustand der Teilnehmer und ihre Stoffwechselfunktionen bis auf 7000 Meter regelmässig auch mittels Blutproben untersucht.

Aus den gesammelten Daten hoffen die Forscher, in Zukunft Richtlinien für sinnvolle Nahrungsergänzungen beim Bergsteigen und zur Prävention der Höhenkrankheit definieren zu können. (pd/pmn)

Weitere Informationen und ein Online-Tagebuch unter www.swiss-exped.ch

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