Kinderspielplatz
Die Kinder kommen auf ihre Kosten

Die Lehrlinge haben ganze Arbeit geleistet. Im Zentrum von Würenlingen erstellten sie einen öffentlichen Kinderspielplatz.

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Spielplatz Würenlingen

Spielplatz Würenlingen

Aargauer Zeitung

Michael Hunziker

An der Würenlinger Gartenstrasse - dort, wo sich früher der Entsorgungsplatz befand - sind nigelnagelneue Spielgeräte zu finden: Doppelschaukel und Wippe genauso wie Rutsche, Kriechtunnel und Sandkasten.

Gestern Montagmorgen ist der öffentliche Kinderspielplatz eröffnet und eingeweiht worden. «Der Sommer steht vor der Tür und es ist Spielplatz-Zeit», hielt Vizeammann André Zoppi fest. Er freue sich, wenn die Anlage vielen Kindern Vergnügen bereite und den Eltern oder Grosseltern Ruhe und Entspannung mit ihren Kleinen biete. Der Spielplatz, davon zeigte sich Zoppi überzeugt, stelle eine Aufwertung des Dorfzentrums dar und sei aus vielen Quartieren in kurzer Zeit zu erreichen.

Der Ruf nach einem Kinderspielplatz, so blickte der Vizeammann zurück, sei in Würenlingen immer wieder lautgeworden. Am Politapéro 2007 sei der Gemeinderat darauf hingewiesen worden, dass einige Anlagen nicht mehr modern daherkämen und saniert oder erweitert werden müssten. Der Gemeinderat habe erkannt, dass die Anzahl der Spielplätze ungenügend sei. Die Suche nach einem geeigneten Standort habe sich aber als nicht einfach erwiesen, fuhr Zoppi fort. Die gemeindeeigene, zentral gelegene Parzelle bezeichnete er als ideal.

Für die Ausarbeitung des Projekts, für die Planbearbeitung sowie für die Eingabe des Baugesuchs zeichnete Bauverwalter-Stellvertreter Herbert Kalt verantwortlich. Ausgeführt wurden die Tätigkeiten durch das Bauamt sowie die Hauswartung. «Unter der Leitung von Hauswart Adrian Scherer führten die Lehrlinge Ivan Barbaric, Daniel Erne, Stefan Mittag und Sokol Mazreku die Arbeiten sehr selbstständig aus», lobte Zoppi. Das Vorhaben sei eine gute Vorbereitung für die Lehrabschlussprüfung gewesen. Die drei jungen Männer seien recht gefordert gewesen. Viel Schweiss hätten die Erdarbeiten, das Bepflanzen oder das Setzen von Stellriemen und Spielgeräten gekostet. «Das Resultat lässt sich sehen», betonte der Vizeammann. Es sei zu erkennen, dass nicht nur mit den Händen, sondern auch mit Herz und Gefühl gearbeitet wurde. «Es freut mich, dass wir dem Wunsch unserer Einwohner entgegenkommen konnten.»

Die Verantwortlichen hoffen, dass der Kinderspielplatz rege benutzt wird, dass auf der Anlage Ordnung herrscht und dass zu den Spielgeräten Sorge getragen wird.