Auch wenn die Zahl der Toten, Verletzten und Obdachlosen noch nicht fest stehe, müsse von Zehntausenden von Betroffenen ausgegangen werden, schreibt die Glückskette auf ihrer Website. «Im Moment steht die Soforthilfe im Vordergrund», sagt Priska Spörri von der Glückskette gegenüber a-z.ch.

Die Partnerhilfswerke vor Ort seien dabei, die Hilfsbedürfnisse abzuklären. Anschliessend gelangten sie an die Glückskette, um Unterstützung zu erhalten. Die Caritas habe bereits 300 000 Franken eigene Mittel für dringend benötigte Hilfsgüter wie Zelte, Matratzen und Decken zur Verfügung gestellt.

Auf Grund der Tsunami-Katastrophe 2004 seien die Hilfswerke auf Sumatra gut vernetzt, so Spörri weiter. Diese engen Kontakte seien jetzt nützlich bei den Abklärungen. «Je nach dem Ausmass der Erdbebenkatastrophe werden wir entscheiden, ob die Glückskette einen nationalen Sammeltag durchführen wird», sagt Priska Spörri. (mu)

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