Gastronomie
«Die Erwartung ist hoch»

Qualifiziert, motiviert und verantwortungsbewusst: So stellt sich die Stadt Dietikon den neuen «Krone»-Pächter vor.

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Hotel Krone Dietikon

Hotel Krone Dietikon

Limmattaler Zeitung

Bettina Hamilton-Irvine

Es ist eine ehrenvolle Aufgabe, aber auch eine grosse Herausforderung: Das geschichtsträchtige ehemalige Hotel Krone im Dietiker Zentrum soll durch einen gut funktionierenden Gastronomiebetrieb in neuem Glanz erstrahlen. Seit einigen Tagen läuft die Pächterausschreibung; im Frühling 2010 wird das Restaurant erstmals seit 15 Jahren wieder den Betrieb aufnehmen.

Hohe Erwartungen

«Wir suchen eine Person, die Freude hat, dass sie die ‹Krone› betreiben darf, die qualifiziert ist, die sich aber auch bewusst ist, dass es eine schwierige Aufgabe ist», sagt Hochbauvorsteherin Gertrud Disler. So soll die «Krone» wieder zum besten Restaurant in Dietikon werden. «Ich stelle fest, dass die Erwartungen der Leute hoch sind», meint Disler: «Sie freuen sich auf die Eröffnung der ‹Krone›.» Daran sehe man, welche Bedeutung das Restaurant in Dietikon habe.

Tatsächlich geht die Geschichte bis ins Jahr 1703 zurück, als die Grundsteinlegung stattfand. 300 Jahre später, im Jahr 2005, kaufte die Stadt Dietikon die «Krone» und die umliegenden Liegenschaften, nachdem der Restaurant- und Hotelbetrieb im Jahr 1995 aufgegeben worden waren.

Treffpunkt für alle Schichten

Im September letzten Jahres wurde dann zum zweiten Mal ein Grundstein gelegt - für den Umbau. Nun hofft die Stadt auf einen professionellen Pächter, welcher mit einem attraktiven Gastronomiekonzept zur Realisation der «Krone»-Philosophie beitragen wird. «Ich hoffe, dass die ‹Krone› wieder zum Treffpunkt und zum Festort wird für Leute aus allen Schichten und wieder die Funktion übernehmen kann, die sie einst hatte», erklärt Disler. Zum neuen Gastronomiebetrieb gehören werden ein Restaurant, eine Lounge, ein Café mit Bar, ein Gartenbistro sowie ein Veranstaltungsraum.

35 Franken pro Hauptgang

Die Ausschreibungsunterlagen geben dabei einen Eindruck davon, wie sich die Stadt diese Bereiche vorstellt: Während man im Gartenbistro «durchschnittliche Preise» und ein Dietiker Publikum sieht, wird im Café ein «mittleres bis gehobenes» Preisniveau herrschen. Das traditionell gehaltene Restaurant soll dann mit marktfrischer Küche zu einem durchschnittlichen Preis von 35 Franken pro Hauptgang Menschen aus der ganzen Region anziehen.

Die erfolgreiche Bewerbung auswählen wird der Stadtrat, beraten von einem externen Gastronomieexperten. Das Interesse sei gross, sagt Disler: Sowohl Anfragen als auch erste Bewerbungen seien bereits eingegangen.

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