Zwetschgen

Die ersten Schweizer Zwetschgen sind reif

Erste Schweizer Zwetschgen (Archiv)

Erste Schweizer Zwetschgen (Archiv)

In der Schweiz sind die ersten Zwetschgen reif. Die Produzenten erwarten, dass bis Anfang Oktober 2900 Tonnen Tafelzwetschgen geerntet werden können, wie der Schweizerische Obstverband schreibt. Nicht eingerechnet ist dabei der Direktverkauf.

Da in der Schweiz verschiedene Zwetschgensorten angebaut werden, sind die blauen Früchte gestaffelt reif. Die bekannten Fellenbergzwetschgen werden vor allem in der Ostschweiz geerntet, während die übrigen Tafelzwetschgen-Sorten vorwiegend aus der Nordwestschweiz und der Romandie kommen.

Pro Jahr und pro Kopf essen die Schweizer rund ein Kilogramm Zwetschgen. Die an Fruchtzucker reichen Früchte können frisch gegessen, aber auch gedörrt, auf oder in Kuchen sowie als Kompott oder Konfitüre konsumiert werden.

Zwetschgen von Pflaumen zu unterscheiden, ist laut Obstverband in vielen Fällen nicht möglich, weil viele Sorten Kreuzungsprodukte von Sorten beider Gruppen sind. Generell gilt: Zwetschgen sind länglich-oval mit spitzem Ende und lassen sich gut kochen; der Stein ist länglich, flach und an beiden Seiten zugespitzt.

Pflaumen sind rundlich bis oval und haben ein weiches und sehr saftiges Fruchtfleisch. Beim Kochen zerfallen sie leicht und werden sauer. Sie werden wegen ihrer Ansprüche an Boden und Klima in der Schweiz selten angebaut.

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