Die Bewohner der malaysischen Insel lieben Katzen. Aber diese Tierliebe hat schier unglaubliche Ausmasse angenommen – denn die Büsi vermehren sich unkontrolliert. Auf der malaysischen Insel wohnen rund 2000 Menschen und an die 1500 herrenlose Katzen.

Dass die Menschen auf Mabul Katzen als Haustiere halten, hat Tradition. Und einen Haken: Es fehlt der Zugang zur medizinischen Versorgung der Tiere. Folgedessen sind sie unkastriert und leiden oft an Infektionen.

Die Nichtregierungsorganisation «Borneo Animal Welfare Society» hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, das Problem anzupacken. Die Mitarbeiter der Organisation fangen die Streuner ein und kastrieren sie. Zudem behandeln sie junge und kranke Tiere. Und machen Fortschritte: Bereits 40 Prozent der herrenlosen Tiere auf der Insel sind kastriert.