Die Vereinigung für Sport in der Stadt Solothurn und Umgebung (VSS-SO) will die Anliegen des Sports unterstützen: Die Interessen der Beteiligten sollen gegenüber Behörden und Verbänden gewahrt werden.

Grossgeschrieben wird auch die Juniorenförderung sowie die Zusammenarbeit und Nutzung von Synergien in der Vereinsarbeit und bei Anlässen.

Weitere Anliegen sind die Förderung von sportlichen Anlässen, Förderung des Sportstättenbaus und Wahrung der Interessen bei Unterhalt und Nutzung der Anlagen. Als Vorstandsmitglieder bestätigt wurden Niklaus Stuber (Präsident), Peter Hauser (Geschäftsstelle), Hans Ruedi Schnyder (Vize-Präsident) und Raphael Galliker (Medien).

Vereinigung bekannt machen

«Das erste Jahr unserer Vereinigung war kein spektakuläres.» Naturgemäss, so Niklaus Stuber in seinem Präsidentenbericht, galt es doch, Basis für die Arbeit zu legen. Mit 22 beteiligten Sportvereinen sei diese geschaffen. Neue Mitglieder seien jedoch willkommen und erwünscht.

Wichtig sei gewesen, dass man die Existenz der Vereinigung ausserhalb der Sportszene bekannt gemacht habe. So standen etwa Besuche bei Regierungsrat Klaus Fischer oder Stadtpräsident Kurt Fluri an. Aber auch die umliegenden Gemeinden erhielten Besuch: «Uns liegt es nämlich am Herzen, dass nicht nur Sportvereine der Stadt, sondern der ganzen Region im VSS-SO vertreten sein sollen.»

Motion gibt zu reden

Ein grosses Anliegen vieler Vereine hat Stefan Blaser (TV Solothurn) in einer Motion aufgegriffen: Er verlangte von der Stadt darin die freie Benützung der Sportanlagen.

Bereits vor der Gemeindeversammlung, an der die Motion behandelt werden sollte, hat Niklaus Stuber mit Stadtpräsident Kurt Fluri deswegen Kontakt aufgenommen: «Ihm liegt es am Herzen, dass es den Sportvereinen gut geht», sagte Stuber. Man habe sich fürs Erste auf den Vorschlag geeinigt, dass Vereine, die Jugendliche ausbilden, vom Kanton Solothurn einen gewissen Betrag zurückerstattet bekommen und man am jetzigen Gebührenreglement nichts ändere.

Der Versammlung ging diese Version jedoch zu wenig weit. Dies sei zu kompliziert, zudem wurde befürchtet, dass diese Gelder nur einen Tropfen auf den heissen Stein sind. «Wir streben eine gebührenfreie Benützung aller Anlagen an», war der einhellige Tenor.

Viel Kritik einstecken musste einmal mehr die städtische Sportkommission um Alexander Rudolf von Rohr. Oftmals würden Anliegen nicht ernst genommen, zu spät oder gar nicht behandelt. (mgt)