Die Afrikaner sind die Kriminellsten

Angolaner, Nigerianer und Algerier: Bei diesen Einwanderern ist die Kriminalitätsrate in der Schweiz am höchsten. In einer neuen Studie wurde erstmals ausgewertet, welche Nationen die meisten Straftaten begehen.

Das zeigt eine Auswertung des Bundesamtes für Statistik (BfS), welche dem «Sonntag» vorliegt. Darin wurde erstmals, aufgeschlüsselt nach Nationen, die Anzahl der straffällig gewordenen Ausländer in Relation zur ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz gesetzt. Das Ergebnis: Staatsagehörige aus Angola begehen 6,3 Mal mehr Verbrechen als Personen mit Schweizer Pass, gefolgt von Nigeria (6,2 Mal mehr) und Algerien (6 Mal mehr). Weitere fünf afrikanische Nationen finden sich in de Liste der zehn kriminellsten Ausländergruppen. Alard du Bois-Reymond, der Direktor des Bundesamts für Migration (BfM), zeigt sich im Interview mit dem "Sonntag" überrascht "von der Deutlichkeit des Bildes". "Die Zahlen sind frappierend", so der BfM-Chef. "Noch immer sind Afrikaner in der Schweiz zu wenig gut integriert."

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