Alois Winiger

Es ist Ansichtssache: Ist die Hauptstrasse vollgestopft mit Leuten, empfinden es die einen als ungemütlich. Die Anderen hingegen finden, das gehöre dazu, sonst sei ja nichts los, und sie geniessen das Bad in der Menge. Geduld aufbringen müssen jedenfalls alle, wenn sie zum Beispiel ins Zelt mit der Gewerbeausstellung wollen, denn der schmale Durchgang zwischen Werkhof und altem Schulhaus ist bisweilen völlig verstopft.

Wie wird es wohl sein, wenn die Öffnung des Marktareals Richtung Westen erst mal voll ins Markttreiben integriert ist? Die Strecke ab Abzweigung Kestenholzstrasse bis Pfluger-Platz wird heuer noch eher zögerlich genutzt. Zwei Neue haben sich dort platziert und bereuen es nicht: Bruno Stettler von der Kieswerk Aebisholz AG ist begeistert, ebenso die Kinder, die in einem Sandhaufen am Stand nach Münzen buddeln dürfen. Die Schützengesellschaft Oensingen feiert Premiere mit einem Zelt und kann sich über viele Gäste freuen. Theres Mathys, OK-Präsidentin des Zibelimärets glaubt, dass dieser neu dazu gewonnene Raum bald ebenso von Ausstellern und Publikum besetzt sein wird, wie der angestammte ab Kestenholzstrasse bis Rössli-Platz.

Für musikalische Unterhaltung am Zibelimäret, bei dem es übrigens nach wie vor ein paar Stände mit einem Angebot an Zwiebeln gibt, sorgen jeweils neben der einheimischen Guggenmusik Bächburgschränzer auch Indios. Gestern Nachmittag ergab sich - zur Freude des grossen Publikums - ein ungeplantes Multi-Kulti-Treffen, als sich eine Indio-Gruppe mit den Alphornbläsern Schlossruef beim Konzert ablösten .