Wie einer Mitteilung von Meteomedia zu entnehmen ist, sagen die Spitzenwerte 2009 allerdings wenig über die durchschnittlichen Temperaturen und Windstärken aus.

Die höchsten Temperaturen von über 35 Grad wurden zwar in Siders VS, Genf und Sitten VS gemessen - über das ganze Jahr gesehen war es jedoch im Tessin am wärmsten. Spitzenreiter sind Ascona und Lugano mit durchschnittlich je 13,4 Grad.

La Brévine NE wurde auch im laufenden Jahr seinem Ruf als kältester Ort der Schweiz gerecht. Die Gemeinde bekam aber starke Konkurrenz: Auf der Glattalp im Kanton Schwyz fiel das Quecksilber ebenfalls auf eisige -33,9 Grad, auf dem Ofenpass auf -32,3 Grad.

Am meisten Wind abbekommen hat der Chasseral im Berner Jura, gefolgt vom Kleinen Matterhorn im Wallis und La Dôle im Waadtländer Jura: Auf allen drei Gipfeln blies der Wind mit durchschnittlich 25 bis 30 km/h. Nahezu windstill war es mit durchschnittlich nur 1,3 km/h in Grindelwald BE und in Melchtal OW.

Diese Extrem- und Mittelwerte werden sich bis Silvester "nicht mehr ändern", schreibt Meteomedia-Chef Jörg Kachelmann in einer Mitteilung.