Pfalz-Märt in Veltheim

Der Pfalz-Märt sprach alle Sinne an

Das Jugendspiel Schenkenbergertal und der Musikverein Winterthur-Veltheim. (Bild: Bettina Baumgartner)

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Das Jugendspiel Schenkenbergertal und der Musikverein Winterthur-Veltheim. (Bild: Bettina Baumgartner)

Jubiläum in Veltheim: Bereits zum 10. Mal fand der weit herum bekannte und beliebte Pfalz-Märt statt.

Bettina Baumgartner

Wiederum zog es sehr, sehr viele Menschen auf die Pfalzstrasse und wiederum begeisterte der schon fast zu einer Institution gewordene Markt mit einem überaus vielfältigen Angebot. Die etwa 90 Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer gaben sich grösste Mühe - und sprachen dabei alle fünf Sinne der Besucher an. Immer wieder wurde man von den verschiedensten Düften geradezu verführt, und an den originell dekorierten Ständen gab es auch für die Augen permanent Neues zu entdecken.

Riechen, Schmecken, Sehen ...

Ob man nun gerade gegessen oder sich noch mit leerem Magen zum Pfalz-Märt begeben hatte: Einmal angekommen, bekam man auf jeden Fall Hunger, denn die verschiedensten appetitanregenden Düfte lockten einen zu allerlei Speisen, die vor den Augen der Gäste zubereitet wurden. So konnte man am Stand von Evelyne Zulauf aus Auenstein frische Öpfelchüechli essen, am Stand der Bäckerei Richner noch warme Berliner mit den unterschiedlichsten Füllungen, und mehrere Oberstufenklassen der Bezirksschule Schinznach-Dorf und der Sekundarschule Veltheim boten Kuchen an. Die Aufzählung ist keineswegs abschliessend, und es darf bezweifelt werden, dass die acht Stunden, in welchen der Pfalz-Märt geöffnet hatte, ausgereicht hätten, um alle Speisen zu degustieren, die offeriert wurden.

. . . Tasten und Hören

Doch auch für das Auge wurde einiges geboten: Nicht nur die schön geschmückten Stände und die liebevoll präsentierten Artikel wirkten als Publikumsmagnete; es wurden auch Kunstgegenstände verkauft beziehungsweise selbst hergestellt. So konnte man zum Beispiel am Stand von Künstlerin Ingrid Haldimann aus Oberflachs sowohl ihre Keramiken kaufen wie auch selbst töpfern, Regula Fascendini aus Auenstein bot Kreationen aus Aluminiumdraht an, und am Stand von Sandra Zulauf aus Windisch durften Kinder selbst filzen.

Mehrere Liveauftritte von verschiedenen Musikformationen trugen das Ihre zum Volksfestcharakter des Pfalz-Märts bei. Zunächst gaben das Jugendspiel Schenkenbergertal unter der Leitung von Hans Binder und der Musikverein aus dem mit dem Dorf Veltheim befreundeten Winterthurer Stadtteil Veltheim je ein kleines Konzert. Danach spielten sie zusammen verschiedene Lieder, zum Beispiel «Happy Marching Band» oder «Longstreet Dixie».

Dazu warb der Oberflachser Gemeindeammann Peter Feller fleissig für die Oper «Carmen» von Georges Bizet, die im nächsten August in einer eigens aufgebauten Arena auf dem Feldschenplatz in Schinznach-Dorf aufgeführt wird.

Fritz Rubitschon, Präsident des Musikvereins Winterthur-Veltheim, war zusammen mit Daniel Helbling, dem Präsidenten des Ortsvereins des Winterthurer Stadtteils, an den Pfalz-Märt eingeladen worden. Auch sie beide waren begeistert vom Pfalz-Märt. Rubitschon: «Bei uns in Winterthur hat jeder Stadtteil, auch Veltheim, zwar ein jährliches Dorffest, allerdings nicht mit einer vergleichbaren Volksfeststimmung wie hier.» Man kann es also nicht anders ausdrücken: Der Pfalz-Märt - ein Fest für die Sinne.

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