Spreitenbach

Der Limmatarm verlandet

Verlandet: Wo jetzt Schilf und Bäume spriessen, war floss früher ein Seitenarm der Limmat. (Bild: Walter Schwager)

Insel

Verlandet: Wo jetzt Schilf und Bäume spriessen, war floss früher ein Seitenarm der Limmat. (Bild: Walter Schwager)

Der Kanton Aargau soll die Biberinsel beim Kessel Spreitenbach retten.

Dieter Minder

Die Biberinsel in der Limmat bildet eine Art Fortsetzung der oberhalb liegenden grossen Limmatinsel. Ausser dem Namen ist aber nicht mehr viel von einer Insel übrig geblieben. Auf der Innenseite einer Flussschlaufe gelegen, droht der Biberinsel das Schicksaal allen ähnlich gelegenen Inseln. Das Wasser auf der Innenseite fliesst langsamer, das Geschwemmsel des Flusses sinkt ab. Langsam verlandet das Seitengewässer des Flusses. Die Insel wächst mit dem Festland zusammen. Dieser Prozess ist bei der Biberinsel schon sehr stark fortgeschritten. Über längere Distanzen ist vom ehemaligen Limmatarm nur noch eine sumpfige Ebene übrig geblieben. Dazwischen liegen einige stille Gewässer, deren Ufer dicht mit Schilf bestanden sind. Auch der Wald dehnt sich immer weiter aus. Er bildet eine nahezu durchgehende Linie bis zur Insel. Mit der Zeit droht das Seitengewässer ganz zu verlanden. Dem will die Gemeinde vorbeugen. Für die Limmat ist jedoch der Kanton verantwortlich. Deshalb hat der Gemeinderat Spreitenbach beim Departement Bau, Verkehr un Umwelt ein Schreiben deponiert. Er möchte, dass im Bereich des ehemaligen Flussarmes ein kleines Gerinne frei geschaufelt wird. Damit will der Gemeinderat die Voraussetzung schaffen, dass das durchfliessende Wasser die Biberinsel wieder richtig vom Ufer trennt.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1