Aarwangen
Der Kies ist weg, bald kommt der Schmuck

Gestern Morgen räumten Bauarbeiter im Kreisel in Aarwangen die Kieshaufen weg. Der Kreisel soll bis am 1. September nach der Wettbewerbseingabe von Sonja Nyffeler gestaltet werden.

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Kreisel

Kreisel

az Langenthaler Tagblatt

Jürg Rettenmund

Der Kieshaufen im Kreisel von Aarwangen wird doch kein Providurium. Gestern Donnerstagmorgen rückten ihm Bauarbeiter zuleibe. Bereits am Mittag war die Fläche bis auf die Blumentöpfe leergeräumt. «Ja, jetzt wird der Kreisel definitiv gestaltet», bestätigte Gemeindeschreiberin Gerda Graber auf Anfrage. Noch dauert es aber einige Wochen, bis dieser seine definitive Form hat, ergänzt Bauverwalter Stefan Janzi. Bis am 1. September soll es aber so weit sein.

Sonja Nyffeler gewann Wettbewerb

Für die Gestaltung der Kreiselfläche, um die seit Ende 2007 der Verkehr kurvt, hatte die Gemeinde einen Gestaltungswettbewerb ausgeschrieben. Baukommission und Gemeinderat entschieden sich schliesslich für die Eingabe von Sonja Nyffeler aus Aarwangen (wir berichteten).

Ihre Idee: Ein Kreis mit Quadern aus Jurastein - weil der Kreisel zwischen Langenthal- und Jurastrasse liegt und man von dort Sicht auf den Jura hat. Darauf sitzen Figuren aus Stahl in verschiedenen Grössen: die Verkehrsteilnehmer - Schüler, Bahnfahrer und Dorfbewohner.

Bereits bis Ende Juli ist gemäss Bauverwalter Janzi vorgesehen, die Steinblöcke zu setzen. Dann müssen für die Figuren noch letzte Abklärungen bezüglich Grösse getätigt werden, bevor diese von der einheimischen Firma Waterjet ausgeführt werden. Das Metall ist damit gleichzeitig eine Referenz an die Aarwanger Wirtschaft, was die angestrebte «Visitenkarte» der Gemeinde vervollständigt.

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