Extremsport

Der «James Bond» der Olympische Spiele fliegt im Wallis in den Tod

Der britische Wingsuit-Springer, der am Mittwoch bei Grandes-Otannes im Wallis ums Leben gekommen ist, hatte mit seinen Künsten schon ein Millionenpublikum begeistert.

Als James Bond verkleidet war er bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spielen in London 2012 aus einem Helikopter gesprungen.

Dies berichten Agenturen mit Verweis auf die britischen Zeitungen "The Sun" und "The Times". Gemeinsam mit ihm schwebte damals ein Kollege als Königin Elizabeth II. verkleidet Richtung Erde.

Beim Todesopfer handelt es sich um den ehemaligen Armeeoffizier Mark Sutton. Den Medienberichten zufolge hatte er zusammen mit rund 20 weiteren Wingsuit-Sportlern an einer dreitägigen Veranstaltung in Chamonix F teilgenommen. Eingeladen hatte ein Unternehmen, das auf Extremsport-Filme im Internet spezialisiert ist.

Am Mittwochvormittag sprang Sutton in der Region Grandes-Otannes mit einem Kollegen aus einer Höhe von 3300 Metern aus einem Helikopter. Die beiden Männer flogen entlang des Berg-Reliefs, um beim Dorf Le Peuty im Grenzgebiet zu Frankreich zu landen. Dabei prallte Sutton gegen einen Berggrat und kam ums Leben.

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