Satire
Der Frust nach der Abstimmung: Hier heult und flucht Oberstleutnant Inäbnit

Im Zuge der Gripen-Abstimmung diente Oberstleutnant Karl-Heinz Inäbnit dem westschweizer Radio RTS als ständiger Interviewpartner – wenn auch in einem Satire-Format.

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«Oberstleutnant Inäbnit» ringt um Fassung.

«Oberstleutnant Inäbnit» ringt um Fassung.

Screenshot Youtube / RTS - Radio Télévision Suisse

Händeringend, fluchend und heulend zeigt sich Oberstleutnant Karl-Heinz Inäbnit in der Sendung «120 secondes» des westschweizer Radio und Fernsehen RTS.

Schon im Vorfeld der Gripen-Abstimmung diente er als ständiger Interviewpartner. Den seiner Ansicht nach katastrophalen Ausgang des Votums nimmt Inäbnit persönlich: «La suisse est ma maison. Et sur ma maison, je veux mêtre un Dach».

Trotzdem klammert sich Inäbnit noch an eine kleine Hoffnung: Mit dem freiwerdenden Geld könne man beispielsweise die veralteten Beingummis 90 durch Beingummis 15 ersetzen. Mit 4 Franken pro Paar könne man immerhin 800 Millionen neue Beingummis kaufen, so Inäbnit.

Zum Schluss des Interviews verliert Inäbnit vollends die Fassung und muss vom Moderator mit einer Umarmung getröstet werden.

Der ganze Auftritt ist natürlich ebenso wenig ernstgemeint wie er lustig ist. Bei «120 secondes» handelt es sich nämlich um eine Satire-Sendung um bei Oberstleutnant Inäbnit um eine Kunst- beziehungsweise eine Witzfigur. (rhe)