iPad-Verkaufsstart

Der erste Schweizer iPad-Käufer ist ein Schotte

Ansturm auf den iPad

Ansturm auf den iPad

Der von Fans des US-Computerkonzerns Apple lang ersehnte neue Minicomputer iPad ist seit Morgen weltweit erhältlich - auch in der Schweiz. Der erste Käufer in der Schweiz war ein Schotte. Er hatte 13 Stunden vor dem Laden gewartet.

Vor dem Apple Store an der Zürcher Bahnhofstrasse beispielsweise ging es geordnet, ja fast schon geruhsam zu und her. Als um 8 Uhr die Ladentüre geöffnet wurde, warteten nur einige dutzend Personen, wie ein Manager des Ladens auf Anfrage gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Im Laufe des Morgens wurde die Schlange zwar länger, doch mehr als eine knappe Stunde musste kaum jemand an der frischen Luft warten.

In Aarau, wo Interdiscount iPads verkauft, war am frühen Morgen dagegen wenig los. In der ersten halben Stunde nach Ladenöffnung um 9 Uhr gingen vier iPads über den Ladentisch.

Der erste Schweizer iPad-Besitzer ist ein Schotte. Rob McWhirther. Er wohnt seit drei Jahren in Zueric. McWirther hatte 13 Stunden vor dem Apple Store an der Zürcher Bahnhofstrasse ausgeharrt.

Lange Schlangen in Deutschland

Deutlich grösser war der Ansturm hingegen in anderen Ländern, wo sich in der Nacht vor dem internationalen iPad-Verkaufsstart zum Teil tausende Menschen vor den Läden versammelten. In Frankfurt am Main und Berlin bildeten sich ebenfalls schon vor der Öffnung Warteschlangen.

Die Nachfrage in Deutschland war aber bei weitem nicht mit dem Ansturm in den USA zu vergleichen, wo Apple-Fans zum Verkaufsstart im April die ganze Nacht vor den Läden campiert hatten.

Der Apple-Tablet-PC sieht aus wie das Apple-Handy iPhone, ist aber etwa so gross wie ein A4-Blatt. Bedient wird es über einen Touchscreen, also einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Gedacht ist das Gerät vor allem zur mobilen Unterhaltung: Die Besitzer können darauf Musik hören, Filme ansehen, spielen und Bücher oder Zeitungen lesen. Auch das Verschicken von Mails ist möglich.

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