Wildtiere

Der Bündner Bär ist spurlos verschwunden

Der Bär hat das Bündnerland wieder verlassen

Bär ist nicht mehr im Bündnerland

Der Bär hat das Bündnerland wieder verlassen

Der von Süden nach Graubünden eingewanderte Braunbär ist seit Tagen spurlos verschwunden. Nicht auszuschliessen ist, dass er ins Südtirol abgewandert ist. Hannes Jenny, Wildbiologe beim Bündner Amt für Jagd und Fischerei, will aber keine Spekulationen über den Aufenthaltsort des Tieres anstellen.

"Wir wissen schlicht nicht, wo der Bär sich aufhält", sagte er der Nachrichtenagentur SDA auf Anfrage. Bären-Beobachtungen wurden im Südtirol gemacht. Dort halten sich drei Tiere auf.

Auf eine mögliche Abwanderung des Bündner Bären könnte das Verhalten von Herdenschutzhunden in der Nacht auf vergangenen Donnerstag hindeuten. Im unteren Unterengadin, an der Grenze zum Südtirol, hatten die Hunde laut Jenny über längere Zeit angeschlagen.

Der letzte Einwanderer nach Graubünden, der vierte Bär seit 2005, war am Donnerstag vorletzter Woche im Münstertal von einem Kantonspolizisten auf 170 Meter Entfernung beobachtet worden. Danach zog das Tier durch den Nationalpark Richtung Zernez und anschliessend weiter das Unterengadin hinunter. Fünf Schafe hatte das Raubtier in Graubünden gerissen.

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