Altersheim
Das Weininger Altersheim soll künftig weniger Energie verbrauchen

Für 190 000 Franken wollen die Gemeinden rechts der Limmat ein Sanierungsprojekt für das Alters- und Pflegeheim «Im Morgen» ausarbeiten lassen – im nächsten Juni soll es vors Volk kommen Ein Jahr nach dem gescheiterten Projekt «Alba Vinea» wird die Sanierung des Altersheims in Weiningen an die Hand genommen. Bei den fünf Trägergemeinden hofft man auf die Unterstützung des Kantons.

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Schweiz am Sonntag

Von Sandro Zimmerli

Neue Fenster und an die heutigen Bedürfnisse angepasste Badezimmer, Verbesserung der Wärmedämmung, eine bessere Beleuchtung sowie verschiedene Malerarbeiten - die dringend notwendige Sanierung des Alters- und Pflegeheims «Im Morgen» in Weiningen kommt endlich voran. Ein Jahr nachdem die Stimmberechtigten das Projekt «Alba Vinea» für ein betreutes Wohnen Alter an der Urne abgelehnt und damit auch die Sanierung des Altersheims auf Eis gelegt haben, kommt Schwung in die Angelegenheit.

Vor kurzem hat die Alters- und Pflegeheimkommission einen Projektierungskredit von 190 000 Franken zuhanden der fünf am Heim beteiligten Gemeinden verabschiedet. In Oetwil und Weiningen ist er vom Gemeinderat bereits genehmigt worden. Oberengstringen, Unterengstringen und Geroldswil sollen in den nächsten Wochen folgen.

Dies ist auch dringend notwendig, wie Konstantin Schütterle, Weininger Sozialvorstand und Präsident der Alters- und Pflegeheimkommission, erklärt. «Noch diesen Herbst müssen wir beim Kanton unser Gesuch für eine energieeffiziente Verglasung des Gebäudes einreichen. Nur so erhalten wir auch Subventionen aus dem Klimarappen», so Schütterle. Das Gesamtprojekt für die Sanierung soll im kommenden Juni den Stimmberechtigten vorgelegt werden.

Sobald in allen Gemeinden der Projektierungskredit genehmigt worden ist, will man sich an die Planung der neuen Fester machen, hält Schütterle fest. «An den Massnahmen, die schon im Rahmen von ‹Alba Vinea› geplant waren, hat sich nichts Grundlegendes verändert», sagt Schütterle. Konkret heisst das: Die optisch schönen, aber nur ungenügend abgedichteten Holzfenster müssen raus. Sie sollen durch moderne Fenster er-setzt werden. Dank diesen kann die für den Betrieb des Altersheims benötigte Energiemenge erheblich reduziert werden. Die Fenstertürschwellen müssen zudem behindertengerecht gestaltet werden.

Eine weitere Reduzierung des Energieverbrauches soll zudem die Verbesserung der Wärmedämmung im Bereich des Daches respektive des Estrichs bringen. Eine zweite wichtige Baustelle neben den Fenstern sind die Duschen und WC in den Appartements. Im Rahmen von «Alba Vinea» plante man den Einbau einer Schiebetür und den Abbruch der Trennwand zwischen Toilette und Dusche. «Ob wir diese Variante wählen, ist noch nicht klar. Die Abklärung der besten Lösung ist Gegenstand der Projektierung», sagt Schütterle.

Klar ist hingegen, dass das Altersheim optisch aufgefrischt werden soll. Einerseits ist geplant, die Beleuchtung zu erneuern, anderseits stehen in allen Gängen Malerarbeiten an. Ebenfalls saniert werden die Wand- und Bodenbeläge. Teilweise ersetzt werden müssen die Wasserleitungen.

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